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Rabbiner Homolka: Christlicher Antijudaismus wirkt weiter

Potsdam | Der Rabbiner und Rektor des Abraham Geiger Kollegs Walter Homolka hat den Kirchen Antisemitismus vorgeworfen. "Die Kirchen müssen erkennen: Der christliche Antijudaismus wirkt weiter", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". Homolka sprach sich außerdem dafür aus, das Relief der "Judensau" entfernen zu lassen, welches an der Wittenberger Stadtkirche angebracht ist und einst die Juden verhöhnen sollte.

"Das Gift solcher Zerrbilder ist noch wirksam." Lange sei er dafür gewesen, solche Abbildungen nur zu erläutern, anstatt sie zu entfernen. "Mittlerweile sage ich: Das reicht nicht."

Homolka bedauert, dass die Ausstellung "Adam, wo bist du?" der jüdischen Künstlerin Ilana Lewitan, die derzeit im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München zu sehen ist, nicht in einer Kirche stattfindet. "Schade finde ich, dass die Kirchen es nicht zeigen", so Homolka über die Installation, bei der unter anderem eine Gestalt in KZ-Kleidung und mit Judenstern an einem Kreuz befestigt ist. "Es hätte gut dort hineingepasst."

Mit Blick auf künftige Ausstellungsorte sagte Homolka: "Eine Kirche wäre der richtige Platz."

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