Panorama Deutschland Nachrichten

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Regionalzug wegen Coronavirus-Verdacht angehalten

Idar-Oberstein | Im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein ist am Mittwoch ein Regionalzug für rund zwei Stunden angehalten worden, weil bei einem Passagier Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestand. Der Soldat der Flugbereitschaft in Köln-Wahn ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. In Baden-Württemberg gibt es zudem zwei weitere Corona-Virus Infektionen. Gesundheitsminister Spahn sieht Deutschland am Beginn einer Epedemie.

Am Bahnhof kam es zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes, vor Ort wurde der Passagier untersucht und später in ein Krankenhaus gebracht. Auch von den Mitreisenden wurden die Personalien aufgenommen.

Der Mann habe sich selbst beim Zugpersonal gemeldet, weil er Symptome verspürte, hieß es. Der Zug war auf dem Weg von Frankfurt nach Saarbrücken. Auf der Strecke kam es bis in den Abend zu Verspätungen.

Soldat der Flugbereitschaft mit Coronavirus infiziert

Bei der Bundeswehr gibt es die erste Infektion mit dem Coronavirus. Ein mittlerweile im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz in Behandlung befindlicher Soldat sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Bundeswehr am Mittwochabend mit. Der Mann arbeitet bei der Flugbereitschaft in Köln und stand außerhalb des Dienstes mit dem ersten Coronavirus-Patienten in NRW in Kontakt, hieß es. Der Mann zeigte zunächst keine Symptome. Es seien Schutzmaßnahmen vor Ort eingeleitet worden, so die Bundeswehr.

Gesundheitsminister sieht Deutschland am Beginn einer Epidemie

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Deutschland am Beginn einer Coronavirus-Epidemie. Die neuen Fälle in Baden-Württemberg und NRW seien ein weiteres Anzeichen dafür, sagte Spahn am Mittwoch. Die Infektionsketten seien teilweise nicht nachzuvollziehen.

Dies sei ein Unterschied zu den bisherigen Infektionen, so der Gesundheitsminister. Die Lage habe sich "in den letzten Stunden geändert". Deswegen stehe er im Kontakt mit den Gesundheitsministern der Länder, damit entsprechende Maßnahmen ergriffen werden könnten. Der Pandemieplan des Robert-Koch-Instituts sei eigentlich für eine Influenza-Pandemie vorgesehen, aber er greife auch in diesem Fall. Das Coronavirus sei kein Grippevirus, aber die Symptomatik sei vergleichbar. so Spahn. Die große Herausfordeurung sei, dass alle Länder auf der Welt Bedarf für Schutzausrüstung hätten und der Hauptproduzent China sei, sagte der Gesundheitsminister.

Zwei weitere Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es zwei weitere Coronavirus-Fälle. Die Tübinger Uniklinik habe zwei Infektionen bestätigt, berichtete der SWR am Mittwoch. Ob es einen Zusammenhang mit dem ersten baden-württembergischen Fall in Göppingen gebe, sei noch nicht klar.

Das Uniklinikum Tübingen will am Nachmittag weitere Details bekannt geben. Zuvor hatte die Klinik mitgeteilt, dass sich seit Dienstagabend zwei Corona-Verdachtsfälle in Behandlung befänden. Beide seien wohlauf.

"Sie haben keine Vorerkrankungen und fühlen sich unabhängig vom Infekt gesund", hieß es. Am Vortag war bekannt geworden, dass sich ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Göppingen vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt habe. Ein gutes Dutzend an engen Kontaktpersonen war daraufhin von den Gesundheitsbehörden kontaktiert worden.

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