Panorama Deutschland Nachrichten

unw_21072021

Symbolbild Unwetter 2021

THW rechnet kaum noch mit Überlebenden der Hochwasserkatastrophe

Bad Neuenahr-Ahrweiler | Die Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, sieht nur noch wenig Chancen, nach den Überschwemmungen im Westen Deutschlands Überlebende zu finden.

"Wir suchen aktuell noch nach Vermissten, etwa beim Räumen der Wege oder Auspumpen der Keller", sagte Lackner dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Zu diesem Zeitpunkt ist es aber leider sehr wahrscheinlich, dass man Opfer nur noch bergen kann, nicht mehr retten."

Lackner warnte vor schnellen Schuldzuweisungen, wonach ein besseres Warnsystem Tote hätte verhindern können. "Natürlich werden wir die Abläufe aufarbeiten müssen. Aber ich finde diese Debatte drei bis vier Tage nach der Katastrophe unglücklich."

Sie betonte: "Ich warne eindringlich davor, jetzt von Versagen zu sprechen und Schuldige zu suchen." Nach wie vor stünden viele Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz, viele Maßnahmen der Unterstützung liefen noch. "Es braucht für diese Debatte Ruhe - und auch die Expertinnen und Experten. Die sind aber aktuell noch größtenteils in den Überschwemmungsgebieten eingesetzt." Die THW-Vizepräsidentin kann sich die Einführung des Warnsystems Cell Broadcast zum Versenden von SMS an die Bevölkerung in gefährdeten Gebieten gut vorstellen. Allerdings plädiere sie auch dafür, "vermeintlich Altmodisches" wieder aufleben zu lassen.

"Wir haben in dieser Situation gesehen: Auch die Technik ist endlich. Wenn Handynetze, Telefone und Strom ausfallen, nützt auch die Warn-App nichts mehr." Deshalb brauche es wieder mehr Sirenen-Alarm. "Wieso nicht mit Lautsprechern vor Ort auf den Straßen warnen, wie zum Beispiel auch bei einem Bombenfund? Auch viele Sirenen sind in den letzten Jahren abgeschafft worden, die braucht es. Und die Bevölkerung sollte auch wieder die Warntöne unterscheiden können."

Zurück zur Rubrik Deutschland Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Deutschland Nachrichten

japan_pixa_24092021

Berlin | Das Robert-Koch-Institut (RKI) ändert die Liste der Hochrisikogebiete. Äthiopien, Burundi, St. Vincent und die Grenadinen, Slowenien sowie das französische Überseegebiet Neukaledonien sind ab Sonntag neu in dieser Kategorie. Japan, Senegal, sowie die französische Region Provence-Alpes-Côte d`Azur wurden hingegen wegen gesunkenen Risikos herabgestuft.

Nürnberg | Auf der A9 südlich von Nürnberg hat die Polizei am Dienstagabend einen Mann festgenommen, der über Stunden einen Reisebus in seine Gewalt gebracht hatte.

schirftzugpolizei2572012

Bielefeld | Nach der tödlichen Attacke auf einen Tankstellen-Kassierer in Rheinland-Pfalz mehren sich die Stimmen, die vor gewaltbereiten Corona-Extremisten warnen.

Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl 2021 bei report-K

Am 26. September wählt Deutschland, NRW und Köln einen neuen Bundestag. report-K berichtet den ganzen Tag über die Wahl, die Wahlbeteteiligung und ab 18 Uhr aus dem Historischen Rathaus und von den Wahlpartys der Parteien in Köln. Alle Fakten und Daten deutschlandweit und Köln mit einem speziellen Fokus auf Köln und Interviews mit Kölner Spitzenpolitiker*innen im report-K-Liveticker ab 18 Uhr.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >