Panorama Deutschland Nachrichten

palestina_15052021

Tausende bei Anti-Israel-Demos in Deutschland - Auch Gegenprotest

Berlin | aktualisiert | In Deutschland sind am Samstag in zahlreichen Städten tausende Menschen auf die Straße gegangen, überwiegend um gegen Israel zu protestieren. Es formierte sich aber auch Gegenprotest. In Frankfurt löste die Polizei eine pro-palästinensische Kundgebung mit 2.500 Teilnehmern auf, weil manche Protestler zuvor Feuerzeuge auf die Einsatzkräfte geworfen haben sollen. Jetzt äußert sich auch die Kölner Polizei zur Demonstration auf dem Heumarkt

Vor Ort nahe der Hauptwache fanden sich 700 Gegendemonstranten ein, um ihre Solidarität mit Israel zu bekunden. Im Berliner Bezirk Neukölln gab es bei einer Anti-Israel-Demo mit mindestens 3.500 Teilnehmern Ausschreitungen, nachdem die Polizei die Kundgebung wegen Verstoß gegen die Corona-Abstandsregeln aufgelöst hatte. Es wurden Knallkörper gezündet, Steine und Flaschen geworfen.

Eine weitere Demo mit rund 2.500 Teilnehmern im Bezirk Kreuzberg verlief hingegen überwiegend friedlich. In Hamburg fanden sich am Altonaer Bahnhof rund 500 Demonstranten ein, um gegen Israel zu protestieren, 20 Gegendemonstranten zeigten sich mit Israel-Fahnen - die Polizei musste für Ruhe sorgen. Auch in Köln wurde eine Anti-Israel-Demo wegen Verstoß gegen das Abstandsgebot aufgelöst, fast 1.000 Teilnehmer waren gekommen.

Das sagt die Kölner Polizei zu der Demonstration auf dem Kölner Heumarkt

Die Polizei bestätigt die Auflösung der Demonstration auf dem Kölner Heumarkt durch die Anmelderin. Die hatte mit 300 bis 400 Teilnehmern gerechnet und durch den immensen Zulauf konnten die Auflagen der Stadt Köln zum Infektionsschutz nicht eingehalten werden. Aus diesem Grund beendete die Anmelderin die Demo.

Die meisten Menschen hielten sich an die Bitte der Veranstalterin bis auf 100 bis 150 Menschen. Diesen erteilte die Polizei einen Platzverweis. Zwie Demonstranten holte die Polizei vom Reiterdenkmal. Es kam im Nachgang der Demonstration zu mehreren Gewahrsamnahmen in der Kölner Innenstadt. Die Polizei spricht von Beleidigungen gegenüber Vollstreckungsbeamten.

Zurück zur Rubrik Deutschland Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Deutschland Nachrichten

Berlin | Der Deutsche Landkreistag kann sich eine Beibehaltung der Impfzentren vorstellen. "Derzeit haben die Impfzentren die wichtige Aufgabe einer breiten Impfung der Bevölkerung", sagte Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistages, der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Daher sollte man sie nicht schließen, bevor wir ein ordentliches Impfniveau erreicht haben."

Wiesbaden | Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle in Deutschland ereignen sich auf Landstraßen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, starben im vergangenen Jahr nach vorläufigen Angaben knapp 59 Prozent aller im Straßenverkehr Getöteten bei einem Unfall auf einer Landstraße - das waren 1.592 Menschen. Im Durchschnitt starb damit alle fünfeinhalb Stunden ein Mensch bei einem solchen Unfall.

Berlin | Die Corona-Impfkampagne verändert ihr Tempo derzeit kaum. Laut RKI-Zahlen vom Dienstag wurden am Montag rund 237.000 Erst- und 353.000 Zweitimpfungen durchgeführt, in Summe etwa 7.000 weniger als vor einer Woche. Im 7-Tage-Mittel sind es derzeit kaum verändert rund 311.000 Erst- und 506.000 Zweitimpfungen täglich.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >