Panorama Deutschland Nachrichten

Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten ab Samstag

Berlin | Für Einreisende aus Risikogebieten soll ab Samstag in Deutschland eine Corona-Testpflicht gelten. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin an. Er habe eine entsprechende Vorschrift angeordnet, sagte er.

"Das heißt, wer aus einem solchen Risikogebiet kommt und nach Deutschland einreist, muss ein Testergebnis mitbringen oder hier in Deutschland einen Abstrich machen lassen." Ihm sei bewusst, dass dies ein Eingriff in die "Freiheit des Einzelnen" sei. Es sei aber ein "zumutbarer Eingriff".

Dies ergebe sich aus einer Verpflichtung für die Gesellschaft, aufeinander aufzupassen und sich gegenseitig zu schützen. Freiheit komme immer auch mit Verantwortung einher, so Spahn. Der Gesundheitsminister verteidigte auch, dass Tests für Reiserückkehrer aktuell kostenlos angeboten werden.

Jede bisher unentdeckte Infektion, die man über die kostenlosen Tests finde, helfe weiter. Man dürfe die Frage des Testens zudem nicht zu einer "sozialen Frage" machen, fügte der CDU-Politiker hinzu. Er äußerte sich auch besorgt über die zuletzt gestiegenen Infektionszahlen.

Die Pandemie sei noch nicht vorbei, so Spahn. Zuvor hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) erstmals seit Anfang Mai wieder mehr als 1.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert. Laut der Angaben, die am Donnerstagmorgen veröffentlicht wurden, gab es am Mittwoch genau 1.045 neue Fälle.

Zurück zur Rubrik Deutschland Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Deutschland Nachrichten

geldboerse_pix_28092020

Berlin | In Deutschland haben vier von zehn Haushalten durch die Corona-Pandemie finanzielle Einbußen erlitten. Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor, über welche der "Spiegel" berichtet. 37 Prozent der Befragten gaben demnach an, weniger Geld zur Verfügung zu haben als vor dem Ausbruch der Pandemie.

feiern_pixabay_27092020

Berlin | Die Absicht des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, die Regeln für private Feiern zum 1. Oktober zu verschärfen, stoßen bei Datenschützern auf ein unterschiedliches Echo. Das berichtet das "Handelsblatt". Laut den NRW-Plänen müssen Feiern ab 50 Personen dann zwei Wochen vorher angemeldet werden.

Berlin | Ärztevertreter rechnen damit, dass die Zahl der Corona-Toten in Deutschland weiter wachsen wird: "Die Totenzahlen werden in den kommenden Wochen weiter steigen", sagte Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Die aktuell steigende Zahl der Covid-19-Toten spiegele zeitversetzt das steigende Infektionsgeschehen der letzten Wochen wider: Von der Erstinfektion bis zu einer schweren Erkrankung dauere es in der Regel zehn bis 14 Tage, die durchschnittliche Zeit auf der Intensivstation betrage 21 bis 24 Tage. Das bedeute: "Viele der Menschen, die jetzt sterben, haben sich vor mehr als fünf Wochen angesteckt", so Janssens.

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >