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Hinterer und Mittlerer Lech | Foto: Stadt Augsburg, Ruth Plössel

UNESCO: Augsburgs Wassermanagement-System wird Weltkulturerbe

Baku (dts Nachrichtenagentur) - Die UNESCO hat das Wassermanagement-System in Augsburg zum Weltkulturerbe erklärt. Das entschied das Komitee am Samstag auf seiner Tagung in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Damit wird das historische Wassersystem im bayerischen Augsburg, das einst von den Römern gegründet wurde, in die Liste der schützenswerten Welterbe aufgenommen. Auch die Montanregion Erzgebirge ist in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen worden.

Insgesamt 22 Objekte der Technik, Industriearchäologie, Architektur und bildenden Kunst aus über 700 Jahren Stadtgeschichte zählen zu der neuen Welterbestätte. Dazu gehören mittelalterliche Kanäle und Wasserwerke aus der frühen Neuzeit und drei Renaissance-Brunnen ebenso wie die Kanustrecke am Eiskanal. Der Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Die Auszeichnung würdigt einen unvergleichlichen Schatz. Wir dürfen uns riesig freuen!" Augsburg ist die achte Welterbestätte in Bayern. Das einzigartige Wassermanagement-System ist lückenlos über acht Jahrhunderte in Augsburg erlebbar.

Montanregion Erzgebirge wird Weltkulturerbe

Die UNESCO hat die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum Weltkulturerbe erklärt. Das entschied das Komitee am Samstag auf seiner Tagung in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Das historische Bergbaugebiet, das sich in der Grenzregion zwischen Sachsen und Nordböhmen in Tschechien befindet, wird damit in die Liste der schützenswerten Welterbe aufgenommen.

Die Stätte gilt als herausragendes Zentrum wissenschaftlich-technologischer Bergbauinnovation und als einzigartige montane Kulturlandschaft. Die Montanregion ist die 45. UNESCO-Welterbestätte in Deutschland. "Die internationale Zusammenarbeit ist von Erfolg gekrönt, das industrielle Kulturerbe in Böhmen und Sachsen hat außergewöhnliche Bedeutung und universellen Wert", sagte Michelle Müntefering, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. Sachsens Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich freue mich außerordentlich über diese Entscheidung des Welterbe-Komitees. Der gemeinsame Antrag mit Tschechien war ein Bekenntnis zu unserer Identität als Europäer mit einer gemeinsamen Geschichte. Dank der Vielfalt an Erzen in der Region ist durch den Bergbau in rund 800 Jahren eine grenzübergreifenden montane Kulturlandschaft entstanden, die bis heute in den Bergstädten und den zugehörigen Erzbergbaulandschaften sichtbar und weltweit einzigartig ist. Die Montanindustrie brachte einen Fundus an wissenschaftlich-technischem Wissen hervor, das für die Herausforderungen des Industriezeitalters von großer Bedeutung war.“

Sie freue sich "über die erste gemeinsame Welterbestätte mit der Tschechischen Republik. Das ist auch ein wichtiges europäisches Signal und zeigt die enge kulturelle Verflechtung unserer Länder", so Müntefering weiter. Das Komitee der UNESCO entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste und befasst sich mit Bedrohungen eingeschriebener Stätten.

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