Panorama Deutschland Nachrichten

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Unbekannte stehlen Tor der KZ-Gedenkstätte Dachau

München | aktualisiert | Unbekannte haben in der Sonntagnacht das Eingangstor der KZ-Gedenkstätte Dachau gestohlen. Der Diebstahl habe sich in der Nacht ereignet, teilte die Polizei mit. Das schmiedeiserne Tor mit den Worten "Arbeit macht frei" müsse mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein.

Die Polizei ermittle "in alle Richtungen". Es sei unklar, ob ein "irrer Sammler" oder eine andere Gruppierung hinter der Tat steckten. "Das ist eine neue Qualität der Schändungsenergie", sagte die Leiterin der Gedenkstätte, Gabriele Hammermann.

Zwar werde das Areal rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht, es gebe jedoch keine Videoüberwachung. Das bayrische Innenministerium wurde informiert, der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf.

Zentralrat der Juden verurteilt Diebstahl in KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat den Diebstahl der Tür mit der Inschrift "Arbeit macht frei" im ehemaligen Konzentrationslagers Dachau scharf verurteilt. "Diese Schändung ist grässlich und schockierend", sagte Graumann der "Bild-Zeitung" (Dienstag). "Wer so etwas macht, ist entweder krank oder bösartig. Wahrscheinlich beides." Er sei jedoch "sehr zuversichtlich, dass die Behörden die Täter bald ausfindig machen werden", erklärte Graumann. Die Tür war in der Nacht zum Sonntag von Unbekannten gestohlen worden.

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