Panorama Deutschland Nachrichten

IMG_0257ehrenfelder8

Verfassungsschützer warnen vor Immobilienkäufen durch Rechtsextreme

Berlin | Rechtsextremisten versuchen in einzelnen Regionen immer häufiger, durch den Kauf von Immobilien Szene-Stützpunkte und Schulungszentren zu etablieren. "Wir erleben gerade, wie dynamisch das Immobiliengeschäft ist. Und wir nehmen wahr, wie die rechtsextreme Szene darauf anspringt", sagte Henry Krentz, Rechtsextremismus-Experte beim sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

In Sachsen stieg die Zahl der Immobilien, die im Besitz von Neonazis sind, deutlich. Laut Verfassungsschutz waren es 2019 in dem Bundesland 27 Gebäude, 2018 waren es noch 22. "Der Trend wird 2020 weitergehen", sagte Krentz. "Neonazis und extreme Rechte gehen gezielt nach Sachsen und andere ostdeutsche Bundesländer und suchen vor allem im ländlichen Raum nach Grundstücken und Gebäuden."

Auch in einzelnen anderen Bundesländern zeigt sich eine Zunahme rechtsextremer Immobilienkäufe. Sachsen-Anhalt gibt derzeit die Zahl von Gebäuden und Grundstücken in Neonazi-Hand mit 22 an, Anfang 2019 waren es laut einer Parlamentsanfrage noch neun. In den meisten Bundesländern bleibt die Zahl der rechtsextremen Immobilien laut einer Umfrage der Funke-Zeitungen gleich.

Im Falle eines erfolgreichen Erwerbs einer Immobilie ergebe sich "die Gefahr einer Verankerung von Rechtsextremisten in bestimmten Regionen", gab das Bundesamt für Verfassungsschutz auf Nachfrage der Funke-Zeitungen an. Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz warnte, dass Neonazis "sehr häufig unter Vorspiegelung falscher Tatsachen" Objekte anmieten würden. "Vermeintlich unpolitische `Sportveranstaltungen` oder `private Geburtstagsfeiern` entpuppen sich dann erst im Nachhinein als rechtsextremistische Veranstaltungen."

Zurück zur Rubrik Deutschland Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Deutschland Nachrichten

maskenpflicht_19102020

Berlin | Die Marke von 50 Corona-Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner ist bundesweit überschritten. Mehr dazu in Kürze bei report-K.de

corona_07102020a

Berlin | Eine Gruppe von Wissenschaftlern, Kassenmanagern und Medizinern um den Gesundheitsökonomen Gerd Glaeske hat Bund und Ländern eine verfehlte Politik bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie vorgeworfen. Es gebe eine Reihe von "besorgniserregenden Fehlentwicklungen", heißt es in einem Thesenpapier, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Dienstagsausgaben berichten. "Es überwiegt der Eindruck, dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss", kritisieren die Autoren.

verwaltungsrichter_pixabay_17102020

Berlin | Der Vorsitzende des Bundes deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, hält es für möglich, dass die Sperrstunde ab 23 Uhr auch in anderen Bundesländern fällt. "Das halte ich für möglich, aber jetzt kann man es noch nicht endgültig absehen. Die Argumente, die das Verwaltungsgericht in Berlin gebracht hat, waren ja solche, die sich möglicherweise auch auf Sperrstunden in anderen Bundesländern vereinheitlichen beziehungsweise erstrecken lassen", sagte Seegmüller am Samstag dem Deutschlandfunk.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >