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Zentralregister: Weniger als 40.000 Intensivbetten in Deutschland

Berlin | Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat einer Meldung widersprochen, wonach es mittlerweile fast 40.000 Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern gebe. "Wir können diese Zahl in keinster Weise bestätigen", sagte eine Sprecherin der DIVI, die das Zentralregister betreibt, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Damit korrigierte sie Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) von vor wenigen Tagen.

DKG-Präsident Gerald Gaß hatte gesagt, er schätze, dass inzwischen knapp 40.000 Intensivbetten zur Verfügung stehen – von denen etwa 15.000 bis 20.000 frei seien. Nach den täglichen Meldungen der Krankenhäuser an das DIVI-Register gab es am Freitagnachmittag 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten, 10.074 waren frei. Das wären zusammen nicht einmal die 28.000, die laut amtlicher Statistik schon vor Corona zur Verfügung standen.

Und auch davon "musste man schon rund zehn Prozent abziehen, die wegen Personalmangel nicht benutzt werden konnten", sagte die DIVI-Sprecherin weiter. "In der Kinder-Intensivmedizin waren es sogar 20 Prozent." Von den 13.346 belegten Intensivbetten dienen demnach aktuell auch "nur" 2.680 der Behandlung von Corona-Patienten.

Von diesen müssten 83 Prozent beatmet werden.

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