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Greenpeace warnt vor Gentechnik im Fisch

Hamburg | Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor kanadischem "Genlachs" in deutschen Kühltheken. Nachdem am Donnerstag dieser Woche das europäisch-kanadische Abkommen Ceta in Kraft trete, werde der Import von kanadischen Produkten wie genmanipulierten Fischen leichter, sagt Christoph von Lieven von Greenpeace der "Zeit". Kanada habe 2016 einen gentechnisch veränderten Fisch als Nahrungsmittel zugelassen und auf eine Kennzeichnungspflicht verzichtet.

"Damit wächst die Gefahr, dass Genlachs in Deutschland verkauft wird", so von Lieven. Bestätigt fühlt sich Greenpeace durch ein Schreiben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das der "Zeit" vorliegt. In dem verweist dessen Präsident Helmut Tschiersky zwar darauf, dass gentechnisch veränderte Produkte in Deutschland gekennzeichnet werden müssten und es Kontrollen gebe.

Trotzdem könne nicht "zu 100 Prozent ausgeschlossen werden", dass geringe Mengen des gentechnisch veränderten Lachses in Deutschland auf den Markt kämen. Greenpeace warnt zudem vor weiteren negativen Auswirkungen des Ceta-Abkommens auf den Verbraucherschutz und die Landwirtschaft. So sei die europäische Verbraucherschutz- und Agrarpolitik dort gefährdet, wo sie strenger als die kanadischen Bestimmungen seien.

Gefährdet sieht die Umweltschutzorganisation neben der Kennzeichnung von Gen-Essen die Möglichkeit der Verbraucher, den Ursprung von Lebensmitteln zu erfahren.

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