Panorama Essen Trinken

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Hotelchef und Hobbyimker Rolf Slickers (2. v r.) erklärt seinen prominenten Gästen die Honigernte und das Vorbereiten der Stöcke für das Schleudern des Honigs.

Honig von Bienen über den Dächern der Stadt

Köln | Rolf Slickers, Direktor eines großen Kölner Hotels und Hofburg-Chef, investiert viel Herzblut in seine bislang vier Bienenvölker, die er auf dem Dach seines Hotels im vergangenen Jahr (report-k.de berichtete) angesiedelt hat. Heute hat der Direktor und Herr über mittlerweile 300.000 Bienen zum ersten Honigschleudern und Verkosten geladen. Unter anderem Someliére Claudia Stern, die das Ergebnis mit lebendig, frisch und fruchtig bezeichnete. Beim Schleudern half unter anderem auch Harald Linnartz, Präsident der Löstigen Paulaner und jahrelanges Gesicht der TV Übertragungen zum Kölner Karneval.

„Ich werde beim Festkomitee einmal anfragen, ob ich unseren Honig Hofburg-Honig nennen darf“, erklärte Rolf Slickers heute anlässlich der ersten Honigernte in seinem Hotel. Vier Völker hat Hobbyimker Slickers auf dem Dach des Hotels angesiedelt. Aber nicht nur um Honig fürs Frühstücksbuffet zu produzieren oder als exklusives Gastgeschenk für Menschen wie den berühmten Hollywood Regisseur der derzeit bei ihm wohnt und dessen Namen Slickers nicht preisgeben will. Slickers engagiert sich aus ökologischen Gründen, denn die Bienen sind bedroht. Vor allem auf dem Land wegen der Monokulturen und den immer noch im Einsatz befindlichen Pestiziden und eines Milbenschädlings aus Asien der ganze Völker im Winter vernichten kann. Wenn dann noch die Frühsommer wegen der Witterungs so schlecht ausfallen, dann können Völker auch verhungern, wenn sie nicht wie aktuell im Bergischen Land zugefüttert werden.

Die Stadt dagegen ist mittlerweile ein idealer Platz für Bienen. Wenig bis kein Einsatz von Pestiziden und dank der vielen Gartenmärkte, Balkone, Terrassen, begrünter Hinterhöfe ein blühendes Paradies mit großer Vielfalt für die Bienen. So rechnet Slickers vor, dass seine 160.000 Bienen im letzten Jahr, übrigens haben auch alle den Winter überstanden, bis zu 16 Millionen Blüten am Tag bestäubt haben. Die auf dem Dach des Hotels angesiedelten Bienen sind englische Buckfast Bienen, die als besonders sanftmütig, widerstandsfähig und ertragsstark gelten. Neben dem Hotelchef, der auch privat leidenschaftlicher Imker ist, engagieren sich in seiner Imker AG noch zehn weitere Mitarbeiter und Auszubildende.

Schon das erste Vorbereiten und Schleudern von drei Stöcken machte den Kölner Promis sichtbar Spaß und lieferte auch gleich einen erklecklichen Betrag an Honig. Dessen Konsistenz bewertete der anwesesende Peter Gauger, Vorsitzender des Stadtimkerverbandes Köln als sehr gelungen. Slickers geht von einer Ernte im ersten Jahr von rund 60 kg Honig aus. Mit den geplanten acht Völkern sind dann theoretisch 150 kg möglich. Der Honig soll vor allem das Frühstücksbuffet des Hotels bereichern und so auch den Gästen den Nachhaltigkeitsgedanken nahe bringen. Imkerei in der Stadt wird immer beliebter und hier soll Berlin mit rund 550 Imkern die Nase vorne haben. In Köln stieg die Zahl der Imker um 20 Prozent, so eine Meldung aus dem Jahr 2011. In Finkens Garten in Köln-Rodenkirchen gibt es ein Bienenhaus, wo man Kölner Honig aus den Veedeln erwerben kann. (Lesen Sie hier den Bericht von report-k.de)

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