NRW Nachrichten

Berlin | Rund 100 Ermittler der BAO "Pott" des Bundeskriminalamtes (BKA) sollen den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus des BVB aufklären. Diese "Besondere Aufbauorganisation", wie es im Behördendeutsch heißt, sei jetzt gemeinsam mit Beamten aus Nordrhein-Westfalen gebildet worden, berichtet die "Welt am Sonntag" (16. April 2017).

Dortmund | Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund haben Experten Zweifel daran, dass die aufgefundenen Bekennerschreiben tatsächlich von radikalen Islamisten verfasst worden sind. Das berichteten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR am Freitagabend auf ihren Internetseiten. Eine von den Ermittlern in Auftrag gegebene islamwissenschaftliche Untersuchung komme demnach zu dem Ergebnis, die Verfasser der textgleichen Bekennerschreiben hätten vermutlich nur den Eindruck erwecken wollen, dass die Tat einen islamistischen Hintergrund habe.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach Einschätzung des Unions-Innenexperten Stephan Mayer gibt es an der Täterschaft der Terrormiliz "Islamischer Staat" beim Anschlag auf den BVB-Bus erhebliche Zweifel.

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Dortmund |aktualisiert | Borussia Dortmunds Profis dürfen selbst entscheiden, ob sie im neu angesetzten Champions-League-Spiel gegen die AS Monaco am Mittwochabend spielen wollen. "Es ist so, dass wir darüber gesprochen haben", sagte BVB-Torwarttrainer Wolfgang de Beer der "Rheinischen Post". Die Generalbundesanwaltschaft hat einen Verdächtigen festnehmen lassen und die Behörden sprechen von einem Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund.

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Dortmund | aktualisiert | Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Polizei ein Bekennerschreiben in Tatortnähe gefunden. Das sagte Sandra Lücke von der Staatsanwaltschaft Dortmund am Dienstabend vor Journalisten. In dem Schreiben werde Verantwortung für den Anschlag übernommen. Die Verletzung von Marc Bartra ist schwerer als zunächst angenommen.

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Düsseldorf | Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid ist in den Städten Nordrhein-Westfalens unverändert hoch. Das zeigen die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität 2016, die das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) vorgestellt haben. An 60 von 127 Messstellen wird der EU-Grenzwert für die mittlere Jahresbelastung nicht eingehalten. Besonders hoch belastet sei die Luft an stark befahrenen Straßen in Ballungsräumen.

Düsseldorf | In Nordrhein-Westfalen (NRW) engagieren sich viele tausend Bürger ehrenamtlich für die Integration und Teilhabe von geflüchteten und neu zugewanderten Menschen. Das teilt das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales mit. In Flüchtlingsinitiativen, Nachbarschaftsgruppen, Sportvereinen, bei Trägern der freien Wohlfahrtspflege sowie in christlichen, islamischen und jüdischen Gemeinden sollen die Freiwilligen wesentlich zur sozialen Eingliederung der Neuankömmlinge beitragen.

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Düsseldorf | In einem internen Schreiben warnt das NRW-Innenministerium Polizisten vor möglichen Messerangriffen durch Sympathisanten des "Islamischen Staates" (IS). Das berichtet das "Westfalen-Blatt" (Donnerstagsausgabe). Demnach hat das Ministerium die Information am 22. März herausgegeben.

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Berlin | Das Bundeskriminalamt (BKA) und das Landeskriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen haben offenbar unterschiedliche Einschätzungen über die Gefährlichkeit des Berliner Attentäters Anis Amri gehabt. Das berichtet die "Zeit". Demnach hatte das LKA Nordrhein-Westfalen am 17. Februar 2016 in einem an alle beteiligten Sicherheitsbehörden verschickten Vermerk gewarnt: "Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass Amri seine Anschlagsplanungen ausdauernd und langfristig verfolgen wird."

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Sankt Augustin | Seit dem 31. März wird der 62-jährige Rudolf G. aus Sankt Augustin-Hangelar vermisst. Der Mann, der an kardiologischen und neurologischen Erkrankungen leidet, habe am späten Vormittag die eheliche Wohnung unbemerkt verlassen und wurde seitdem nicht mehr gesehen, meldet die Polizei Köln.

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Köln | Am 10. Dezember 2012 wurde eine Tasche mit einem Sprengsatz am Bonner Hauptbahnhof an Gleis 1 gefunden. Der darin versteckte Sprengsatz explodierte nicht. Heute wurde der Hauptangeklagte Marco G. vom Oberlandesgericht Düsseldorf, nach 155 Verhandlungstagen zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Bergneustadt | Am gestrigen Abend sei eine 52-Jährige Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen in Bergneustadt, Oberbergischer Kreis, aufgefunden worden. Die Hintergründe seien derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

Düsseldorf | Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz hat das Berliner Landeskriminalamt (LKA) kritisiert. Man sei zu keinem Zeitpunkt darüber informiert gewesen, dass das Berliner LKA die Observationsmaßnahmen gegen den Berliner Attentäter Anis Amri eingestellt habe, sagte der Chef des Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, dem Sender RBB zufolge am Mittwoch im Amri-Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags. Hier müsse es künftig mehr Klarheit und Verbindlichkeit in den Absprachen geben.

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälischen Grünen fordern wegen der Befangenheitsvorwürfe gegen den Sonderermittler der Landesregierung zum Terror-Fall Amri ein neues Gutachten. "Wir wollen keine Debatte über den Gutachter führen, sondern Aufklärung in der Sache. Deshalb sollte jetzt über eine Neuvergabe des Gutachtens nachgedacht werden, denn gerade in einer solchen Untersuchung muss der Gutachter über jeden Zweifel erhaben sein", sagte Landtagsfraktionschef Mehrdad Mostofizadeh der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

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Düsseldorf | Die NRW-Polizei rüstet im Kampf gegen Computerkriminalität auf: 36 IT-Fachleute werden das Cyber-Kompetenzzentrum im Landeskriminalamt mit zusätzlichem Knowhow verstärken. Das teilt das Ministerium für Inneres und Kommunales mit. Jede der landesweit 16 Kriminalhauptstellen erhalte eine zusätzliche Stelle für IT-Experten. „Zudem wird die organisatorische Struktur gestrafft und die hochspezialisierten Ermittler dadurch schlagkräftiger“, so Innenminister Ralf Jäger.

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Studierende beleuchten Europawahl 2019

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Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

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