NRW Nachrichten

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Köln | Das Land Nordrhein-Westfalen verschärft seine Maßnahmen gegen das Coronavirus und untersagt nahezu alle öffentlichen Aktivitäten. Das entschied die Landesregierung von NRW in ihre heutigen Kabinettsitzung und hofft so die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

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Düsseldorf/Köln | Die Landesregierung von NRW ergreift nun doch drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Ab Montag sind die Schulen und Kitas in NRW geschlossen. Die Hochschulen im Land verschieben den Semesterbeginn bis auf nach den Osterferien. Zudem will das Land, dass auch Veranstaltungen unter 1.000 Personen abgesagt werden. Zudem richtete NRW einen "Krisenkoordinationsrat Corona" ein. Das Land NRW will, das öffentliche Leben auf ein Minimum einschränken.

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Düsseldorf | Großveranstaltungen in NRW werden verboten. Auch Bayern verbietet Großveranstaltungen bis zum 19. April.

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Essen | In Nordrhein-Westfalen sind die ersten beiden Todesfälle in Deutschland durch das neuartige Coronavirus bestätigt worden. Es handele sich um eine Person in Essen und eine in Heinsberg, teilten die Stadt Essen und der Kreis Heinsberg am Montagnachmittag mit. Bei einer 89-jährigen Essenerin sei "am 3. März das Virus SARS-CoV-2 festgestellt" worden, nachdem diese "aufgrund einer Durchfallerkrankung und Blutzuckerbeschwerden in die Universitätsmedizin Essen eingeliefert wurde", hieß es in einer Mitteilung der Stadt Essen. In Brandenburg sind 5.000 Menschen wegen eines Falles von Coronavirus isoliert.

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Düsseldorf | Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) denkt über Verbesserungen des polizeilichen V-Mann-Wesens nach. Er wolle sich einer "möglichen Optimierung des Systems" nicht verschließen, sagte Reul dem "Spiegel". "Die Polizei muss allerdings vollständig handlungsfähig bleiben, das ist wichtig", so Reul. Der V-Mann, der jetzt im Fall Amri (report-K berichtete >) aussagte, soll mit Spesengeld der Polizei im Kölner Rotlichtmilieu Kokain gekauft haben. Er wurde in Bar bezahlt.

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Essen | In Essen ist am Samstag eine 81-Jährige mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens elf Menschen wurden dabei verletzt, drei davon schweben in Lebensgefahr. Drei weitere Personen sind schwer- und fünf leichtverletzt.

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Köln | aktualisiert | In NRW gibt es aktuell 35 Menschen, bei denen sich der Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Corona-Virus bestätigte. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hob ihre Risikobewertung von hoch auf sehr hoch ein und geht von einer weltweiten Verbreitung der Lungenkrankheit aus. Die Lufthansa minimiert ihre Flugkapazitäten und eine Sperrzone im Kreis Heinsberg wird derzeit abgelehnt. Jetzt soll es auch einen ersten Fall in Wesel am Niederrhein geben. In Düsseldorf sollen 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Beratungsunternehmens zu Hause bleiben. Die Tourismusmesse ITB in Berlin ist abgesagt. Wichtige Entwicklungen am heutigen Freitag.

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Heinsberg | Die Zahl der Coronavirusinfektionen in NRW ist sprunghaft angestiegen. Im Kreis Heinsberg seien am Abend 14 neue Fälle bestätigt worden, teilten der Kreis Heinsberg und das Gesundheitsministerium NRW mit. Die Zahl der bestätigten CoVid19-Fälle im Kreis Heinsberg habe sich damit auf 20 erhöht.

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Heinsberg | Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch hat den Fall einer Coronavirus-Infektion in Nordrhein-Westfalen bestätigt. Am Dienstagabend sei der Krisenstab des Kreises Heinsberg zusammengekommen, um über den Fall zu beraten, sagte Pusch der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Als erstes Ergebnis sollen demnach alle Schulen und Kitas im Kreisgebiet am Aschermittwoch geschlossen bleiben.

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Köln | In NRW und Baden-Württemberg gibt es erste bestätigte Coronavirus-Infektionen. Am Dienstagabend wurde bei einem 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt hat, das Virus nachgewiesen, teilte das Sozialministerium Baden-Württemberg am Abend mit. Der junge Mann zeigte demnach nach seiner Rückkehr grippeähnliche Symptome und hatte daraufhin Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufgenommen.

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Köln | Das nordrhein-westfälische Innenministerium stellte die Verkehrsunfallstatistik für 2019 heute vor. In NRW starben im Jahr 2019 insgesamt 458 Menschen bei Unfällen. Das sei die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit 1953, so das Ministerium.

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Düsseldorf | aktualisiert | Nach dem Coronavirus-Ausbruch in Italien rechnet NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auch mit Infektionen in Nordrhein-Westfalen. "Mit einem Import von einzelnen Fällen auch nach Nordrhein-Westfalen muss gerechnet werden", sagte Laumann der "Rheinischen Post" (Dienstagsausagbe). Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung bleibe aber derzeit weiterhin gering.‎ "Wenn ein Fall oder mehrere Fälle im Land auftreten sollte, sind wir gut darauf vorbereitet", so Laumann weiter.

Kleve | Das Landgericht Kleve hat den 22-jährigen Unfallfahrer des illegalen Autorennens mit einem Todesopfer im nordrhein-westfälischen Moers wegen Mordes verurteilt.

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Menden | Das seit dem 1. Februar vermisste 10-jährige Mädchen aus NRW ist tot. Das teilte die Polizei in Menden am Sonntag mit. Die Leiche sei am Morgen in einem Wehr auf der Ruhr aufgefunden worden.

Düsseldorf | Die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen sind 2019 die schnellsten gewesen. Dort dauerte die Bearbeitung der Einkommensteuererklärung durchschnittlich 47 Tage. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 54,7 Tagen.

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