Panorama Deutschland

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Berlin | Die Rücklage der gesetzlichen Rentenversicherung bewegt sich weiter auf Rekordniveau. Bis Ende Mai stieg die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage auf 33,6 Milliarden Euro, 600 Millionen Euro mehr als noch Ende April, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland", dem die Zahlen bestätigt wurden. Das entspricht 1,57 Monatsausgaben.

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Madrid | Auf der Suche nach einer vermissten Tramperin aus Deutschland ist in Spanien eine Leiche gefunden worden. Laut eines Berichts der Zeitung "El Correo" sei die Frauenleiche am Donnerstag um 15:20 Uhr an einer Tankstelle im Ort Asparrena gefunden worden – mit Anzeichen von Gewalteinwirkung. Die 28-Jährige mit dem Namen Sophia war zuletzt vergangenen Donnerstag in Schkeuditz bei Leipzig gesehen worden, als sie nach Bayern trampen wollte und in einen Lkw stieg.

Karlsruhe | Generalbundesanwalt Peter Frank hat vor Anschlägen mit biologischen Kampfstoffen gewarnt. "Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen", sagte Frank am Mittwochabend den ARD-Tagesthemen und bezog sich dabei auf den Rizin-Fund in Köln. Die Gefahr, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten, sähen die Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden schon seit längerer Zeit.

Ludwigshafen | In der Nähe von Ludwigshafen sind am Sonntagabend drei polnische Erntehelfer nach einem Badeunfall ums Leben gekommen.

Berlin | Das Bundesinnenministerium muss seine Darstellung der Rückführung des mutmaßlichen Mörders Ali B. durch den Chef der Bundespolizei erneut korrigieren. Das berichtet der "Spiegel". Anders als vom Bundesinnenministerium dargestellt, habe Polizeichef Dieter Romann in Erbil die Lufthansa-Maschine verlassen und in der Regierungslounge den kurdischen Regionalvertreter für Deutschland Dilshad Barzani und den Innenminister der kurdischen Regionalregierung zu einem Gespräch getroffen.

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Berlin | Kinder sollen künftig schneller und leichter Medikamente wie Ritalin gegen das sogenannte "Zappelphilipp-Syndrom" verabreicht bekommen.

Berlin | Rund 750 Rechtsextremisten in Deutschland besitzen legal Waffen. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic. "Im Phänomenbereich Rechtsextremismus verfügten nach Kenntnis der Bundesregierung mit Stand November 2017 rund 750 Personen über eine oder mehrere waffenrechtliche Erlaubnisse", heißt es in der Antwort.

Berlin | Der kurdische Botschafter der Regionalregierung Kurdistan in Deutschland, Dilshad Barzani, hat die Abschiebung von Ali B. verteidigt. Man sei froh und glücklich darüber, dass die erwünschte Abschiebung so gut funktioniert habe, nachdem man die Bundespolizei darum gebeten habe, sagte Barzani der "Bild" (Donnerstagausgabe). "Ich denke, Deutschland sollte stolz darauf sein, dass Dieter Romann und seine Beamten zusammen mit uns so schnell gehandelt haben, ansonsten wäre der mutmaßliche Mörder nicht gefasst worden", so der kurdische Botschafter.

Berlin | Die Anerkennungsquote für jesidische Flüchtlinge ist im vergangenen Jahr gesunken. Lag sie 2015 bei 97,4 Prozent und 2016 noch bei 95 Prozent, waren es im vergangenen Jahr nur noch 83 Prozent, berichtet die "Neun Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf die Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Kleine Anfrage der Linken. Rund 23.059 Jesiden erhielten demnach Schutz in Deutschland.

Wiesbaden | Im ersten Quartal 2018 sind rund 27.200 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet worden: Das waren 2,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Knapp drei Viertel (72 Prozent) der Frauen, die im ersten Quartal 2018 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 18 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Rund sieben Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter.

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Hamburg | Im Prozess gegen einen 27-jährigen Hamburger, der im Vorfeld des G20-Gipfels die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit einem Laserpointer geblendet haben soll, hat die Richterin die Angaben der Polizisten in Zweifel gezogen.

Wiesbaden | Der Mann, der mutmaßlich die 14-jährige Susanna F. in Wiesbaden vergewaltigt und getötet haben soll, ist zum Tatzeitpunkt wohl bereit 21 Jahre alt gewesen. Ein Informationsaustausch mit dem irakischen Generalkonsulat habe ergeben, dass der Beschuldigte im März 1997 geboren sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Wiesbaden mit. Eine schriftliche Bestätigung des Namens und des Geburtsdatums durch das Generalkonsulat müsse aber noch vorgelegt werden, so die Behörden weiter.

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Frankfurt/Main | Ali B., der Verdächtige im Fall Susanna, war offenbar kurz davor, sich vom Irak aus in ein Nachbarland abzusetzen. Das sagte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann, am Samstag der "Bild". "Die kurdischen Sicherheitsbehörden konnten den mutmaßlichen Täter gestern früh um 5:20 Uhr in letzter Sekunde vorläufig festnehmen."

Neue Spuren zum Göhrde-Mörder

Lüneburg | Im früheren Haus des mutmaßlichen Mehrfachmörders Kurt-Werner Wichmann bei Lüneburg hat die Polizei Gegenstände sichergestellt, die den Mordopfern aus der Göhrde gehört haben könnten: ein Steiner-Fernglas und eine Polaroid-Sofortbildkamera. Das berichtet der "Spiegel". Das Bundeskriminalamt hatte schon 1989 bundesweit nach den Geräten gefahndet, nachdem zwei Paare nacheinander im niedersächsischen Staatsforst Göhrde bei Lüneburg ermordet worden waren.

Berlin | Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bringt freiverkäufliche HIV-Selbsttests auf den Weg. "Der HIV-Selbsttest ist ein Meilenstein beim Kampf gegen AIDS. Er kann auch jene erreichen, die sich sonst nicht testen lassen würden", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Schätzungsweise 13.000 Menschen in Deutschland wissen nichts von ihrer HIV-Infektion", warnte Spahn.

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