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Anti-Terror-Razzien in mehreren Bundesländern

Frankfurt/Main | Am Dienstagmorgen sind Polizeieinheiten in vier Bundesländern gegen mutmaßliche Terrorverdächtige angerückt. In Kassel, Hannover, Essen und Leipzig wurden noch vor Sonnenaufgang insgesamt acht Wohnungen durchsucht, berichtet die "Welt". Sechs Männer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Syrer, so die Zeitung. Sie sollen nach Erkenntnissen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sein, und möglicherweise auch Anschläge in der Bundesrepublik geplant haben. Es gehe um den Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Durch Hinweise von Flüchtlingen sind die Ermittler auf die Terrorverdächtigen gestoßen, die unter falscher Identität als Bürgerkriegsflüchtlinge nach Deutschland eingereist waren, so die Zeitung. Die Zeugen gaben an, die Männer seien in Syrien als IS-Kämpfer aktiv gewesen. Die Ermittlungen ergaben schließlich, dass die Männer untereinander vernetzt waren und offenbar auch weiter eine radikalislamische Einstellung hegten.

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Karlsruhe | Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag einen mutmaßlichen Werber der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Sachsen festnehmen lassen. Spezialkräfte der Bundespolizei führten die Festnahme des 22-jährigen syrischen Staatsangehörigen durch, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Zudem wurde die Wohnung des Beschuldigten durchsucht.

Berlin | Im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfes der Geldwäsche sind in Berlin 77 Immobilien beschlagnahmt worden. Das Verfahren richte sich derzeit gegen 16 Beschuldigte, teilte die Staatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag mit. Bei den Verdächtigen soll es sich um eine aus dem Libanon stammenden Großfamilie handeln.

München | aktualisiert | Der Haftbefehl gegen den NSU-Helfer Ralf W. ist am Dienstag aufgehoben worden. Damit wurde dem Antrag seiner Verteidiger mit Zustimmung der Bundesanwaltschaft stattgegeben, teilte das Oberlandesgericht München am Mittwoch mit. In der Begründung hieß es, dass keine Fluchtgefahr des Angeklagten mehr vorliege.

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