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Innenministerium: 186.644 Asylsuchende im Jahr 2017

Berlin | Im Jahr 2017 sind insgesamt 186.644 Asylsuchende in Deutschland registriert worden. Das sind deutlich weniger als in den Vorjahren, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. So waren es im Jahr 2016 noch circa 280.000 und im Jahr 2015 noch circa 890.000 asylsuchende Menschen.

Entschieden wurde 2017 über die Asylanträge von 603.428 Personen. Das sind 92.305 weniger (- 13,3 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 123.909 Antragstellern (20,5 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention zuerkannt.

98.074 Personen (16,3 Prozent) erhielten subsidiären Schutz. Darüber hinaus hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bei 39.659 Asylsuchenden (6,6 Prozent) Abschiebungsverbote festgestellt. Abgelehnt wurden die Anträge von 232.307 Personen (38,5 Prozent).

Anderweitig erledigt (zum Beispiel durch Entscheidungen im Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 109.479 Personen (18,1 Prozent). Die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge lag Ende Dezember bei 68.245. Ende Dezember 2016 hatte die Zahl der anhängigen Asylverfahren noch bei 433.719 gelegen. "Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist nicht mehr mit dem Bewältigen der Folgen der Krise beschäftigt", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU).

"Vielmehr kann sich das BAMF nun den Aufgaben der Zukunft zuwenden."

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