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Polizeiliche Kriminalstatistik: Zahl der Straftaten steigt

Berlin | Die Zahl der Straftaten in Deutschland steigt stark an: Das zeigt laut "Bild" (Freitag) die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2016. Demnach legten im vergangenen Jahr vor allem Gewaltverbrechen und Rauschgiftdelikte deutlich zu. Die Zahl der Straftaten insgesamt stieg 2016 um rund 41.900 Fälle auf gut 6,37 Millionen Fälle an. Im Jahr 2015 waren es noch 6,33 Millionen Fälle gewesen.

Mehr als 3,58 Millionen Fälle konnten 2016 aufgeklärt werden. Das bedeutet, dass in 2016 die Täter von 2,79 Millionen Verbrechen ungeschoren davongekommen sind. Deutlich angestiegen ist 2016 laut PKS die Gewaltkriminalität.

Sie stieg auf genau 193.542 Taten, das sind 12.156 mehr als noch 2015. Stark zugelegt haben dabei die Fälle von "Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen". Sie nahmen auf 2.418 Fälle zu. Gravierend ist nach laut "Bild" auch der Anstieg bei den Fällen von "Vergewaltigung und sexueller Nötigung".

Hier gab es eine Zunahme auf 7.919 Fälle. Auch die Rauschgiftkriminalität ist 2016 stark gestiegen. So nahmen die Drogendelikte auf 302.594 Fälle zu.

Im Jahr 2015 waren es noch 282.604 gewesen. Vor allem der Kokain- und Crack-Handel und der Handel mit LSD legten zuletzt stark zu.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst allerdings nur die von der Polizei als Straftaten eingeschätzten Taten und spiegelt nicht die Zahlen wieder in der es tatsächlich zu einer Verurteilung kam.

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