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Sturmtief in Norddeutschland: Mann in Hamburg von Gerüst erschlagen

Hamburg | Das Sturmtief über Norddeutschland hat ein erstes Todesopfer gefordert: In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Mann am Mittwochmittag von Gerüstteilen, die sich durch Windböen vom Dach eines Bürogebäudes gelöst hatten, getroffen und schwer verletzt. Am Nachmittag sei er in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit.

Der Deutsche Wetterdienst warnt unterdessen weiter vor orkanartigen Böen in Norddeutschland. An der Nordseeküste habe es teils Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gegeben. Für den Mittwochabend wurde zudem eine Sturmflutwarnung herausgegeben.

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Karlsruhe | Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag einen mutmaßlichen Werber der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Sachsen festnehmen lassen. Spezialkräfte der Bundespolizei führten die Festnahme des 22-jährigen syrischen Staatsangehörigen durch, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Zudem wurde die Wohnung des Beschuldigten durchsucht.

Berlin | Im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfes der Geldwäsche sind in Berlin 77 Immobilien beschlagnahmt worden. Das Verfahren richte sich derzeit gegen 16 Beschuldigte, teilte die Staatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag mit. Bei den Verdächtigen soll es sich um eine aus dem Libanon stammenden Großfamilie handeln.

München | aktualisiert | Der Haftbefehl gegen den NSU-Helfer Ralf W. ist am Dienstag aufgehoben worden. Damit wurde dem Antrag seiner Verteidiger mit Zustimmung der Bundesanwaltschaft stattgegeben, teilte das Oberlandesgericht München am Mittwoch mit. In der Begründung hieß es, dass keine Fluchtgefahr des Angeklagten mehr vorliege.

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