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Verdächtiger legt Teilgeständnis im Fall Peggy ab

Bayreuth | Im Fall Peggy hat ein Verdächtiger ein Teilgeständnis abgelegt. Der Mann will die Leiche des Mädchens in das Waldstück gebracht haben, wo sie später gefunden wurde - mit der Tötung will er jedoch nichts zu tun haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Freitag mit.

Der Verdächtige soll in einem Verhör eine Person benannt haben, von der er die Leiche übernommen haben will, konkrete Angaben dazu machten die Behörden jedoch zunächst nicht. "Dies wäre kontraproduktiv". Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die die Angaben des Verdächtigen bestätigen können.

Er wurde nach der Vernehmung wieder entlassen und befinde sich zu Hause, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörden. Ein dringender Tatverdacht wegen Mordes bestehe gegen ihn derzeit nicht. Die 1992 geborene Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg war jahrelang verschwunden, ihre sterblichen Überreste wurden erst nach 15 Jahren, im Juli 2016, in einem Waldstück in Thüringen entdeckt, rund zwölf Kilometer Luftlinie von Lichtenberg entfernt.

Ein geistig Behinderter wurde wegen des Falls schon 2004 am Landgericht Hof zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, 2014 wurde der Mann freigesprochen.

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