Panorama Panorama Köln

D_Polizeiabsperrung_03012017

Bericht: Attentäter von Halle besaß 45 Sprengvorrichtungen

Halle (Saale) | Der Attentäter von Halle, Stephan B., hat laut eines Zeitungsberichts 45 "Sprengvorrichtungen" wie Rohrbomben und Handgranaten besessen. Sie würden derzeit kriminaltechnisch untersucht, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Tatverdächtige habe angegeben, die mitgeführten Waffen und Munition sowie den Eigenbau selbst organisiert zu haben.

Woher das Geld stammt, um sich dieses Waffenarsenal zu besorgen, werde derzeit noch ermittelt. Auffällig sei, dass auf dem Konto von B. kaum Eingänge verzeichnet seien. Die Waffen habe B. seinen Auskünften zufolge im Internet bestellt, berichtet die Zeitung weiter.

Nach Einschätzung von Ermittlern habe die selbstgebaute Waffe, mit der B. auf die Eingangstür der Synagoge in Halle schoss nicht die gleiche Durchschlagswirkung wie eine konventionelle Waffe gehabt. Das sei der Grund dafür, dass die Tür dem Angriff des Attentäters am 9. Oktober standhalten konnte. Inzwischen habe Deutschland an die USA Rechtshilfeersuchen gerichtet, um Informationen von US-Betreibern von Internet-Plattformen im Zusammenhang mit Halle zu erhalten, berichtet die "Welt".

Grund seien Nutzer, die den ins Netz gestellten Live-Stream der Tat verfolgt hatten. Dabei soll es sich laut Ermittlern um einen europäischen Account und zwei aus Übersee handeln. Bei den Vernehmungen soll B. gesagt haben, dass er ein Rassist und Antisemit sei, "aber kein Nazi."

Er sei ein Einzelgänger und "nicht-sozialer Mensch", der so gut wie keine Kontakte zu anderen Menschen unterhalten habe. Allerdings gilt Halle nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) als ein "Hotspot" der Identitären Bewegung und der rechten Szene. Ob der Attentäter mit ihnen in irgendeiner Form in Verbindung stand, werde noch untersucht, berichtet die Zeitung weiter. B. habe sich für mehrere Jahre als Soldat bei der Bundeswehr verpflichten wollen. Der 27-Jährige, der in Halle einen Anschlag auf die Synagoge verübte und zwei Menschen ermordete, habe vorgehabt, für acht Jahre zur Bundeswehr zu gehen. "Das Motiv sei der Zugang zu Waffen gewesen", sagte ein Ermittler der "Welt". Eine entsprechende Bewerbung bei der Bundeswehr habe B. jedoch zurückgezogen. Der Tatverdächtige soll von Oktober 2010 bis März 2011 seinen Grundwehrdienst abgeleistet haben, berichtet die Zeitung weiter.

Zurück zur Rubrik Panorama Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Köln

Köln | Die AVG Köln öffnet ihre beiden Recyclinghöfe in Heumar, Wikinger Straße 100, und Niehl, Geestemünder Straße 20, an Heilig Abend und an Silvester jeweils von 7 bis 12.30 Uhr.

Köln | Es ist Morgen auf dem Weihnachtsmarkt Nikolausdorf am Rudolfplatz vor der Hahentorburg. Die ersten Reibekuchen duften, der Elch singt Jingle Bells, die Glüweintassen werden poliert, eine Kitagruppe ist kleingeschnittene Pfannkuchen und die Irisfotografen warten auf den ersten Augenblick. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Kunsthandwerk auf Weihnachtsmärkten, welches angeblich in Deutschland hergestellt wurde, stammt in Wirklichkeit häufig aus Indien. Das berichtet der WDR unter Berufung auf Recherchen der eigenen Wirtschaftsredaktion. Demnach bietet zum Beispiel ein familiengeführtes Unternehmen auf seinen Marktständen deutschlandweit neben Handwerksware aus dem Erzgebirge Glocken, Kerzenlöscher und Kerzenhalter aus Metall an, bei denen als Herkunft eine deutsche Adresse genannt wird.

karnevals

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.
--- --- ---
Karnevalsplauderei on Tour an Weiberfastnacht
im Liveticker
Bellejeckzug
Blaue Funken im Rathaus
Weiberfastnacht im Rathaus
Alter Markt um 11:11 Uhr
"Spill um Jan un Griet" von der Severinstorburg
Jan und Griet-Zug

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Deutschland Nachrichten

Tesla darf weiterroden

Tote bei Schießerei in Hanau

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG

--- --- ---

damengarde_coeln_30012020

Marieche Danz – Fastelovendsparty