Panorama Panorama Köln

CodePink2_08_04_16

Elsa Rassbach, Martha Hubert, Toby Blomé und Ann Wright

Codepink: US-Friedensorganisationen fordert die Schließung Ramsteins

Köln | Vier Vertreterinnen der US-Friedensorganisation „Codepink“ sind im April auf Vortragsreise in Deutschland. Hauptziel der Reise sei es, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die deutsche Beteiligung an die US-amerikanischen Drohnenangriffe herzustellen. Nach Ansicht der Aktivistinnen sei der illegaleDrohnenkriegder USA eine wichtige Ursache des weltweit eskalierenden Terrorismus und der Flüchtlingswellen.

Die Bürgerrechtsbewegung „Codepink“ wurde 2002 gegründet, trete für eine friedensorientierte Außenpolitik ein und kämpfe dabei vor allem gegen Rüstungsexport, nuklear Aufrüstung und Drohnenkrieg. Bis zum 19. April werden die Frauen der Organisationen mehrere deutsche Städte besuchen und bei US-Militäreinrichtungen in Deutschland Vorträge halte. „Wir möchten mit deutschen Aktivistin zusammen arbeiten und gemeinsam gegen den Krieg, gegen die Gewalt und gegen Ungerechtigkeit vorgehen“, sagt Toby Blomé, Aktivistin bei „Codepink“. Kampagnen und das Bekenntnis zur Gewaltfreiheit kennzeichne die Arbeit von „Codepink“. „Ich bin der Meinung, dass es keine Grenzen geben sollte. Menschen sollten alle die selben Rechte haben, egal woher man kommt. Wenn wir teilen, können wir nur gewinnen“, so Martha Hubert, Aktivistin bei „Codepink“.

Die Organisationen „Codepink“ stehe nicht nur für eine basisdemokratische Bewegung für Frieden und soziale Gerechtigkeit, sondern auch für internationale Rechte. Nach Ansicht der Aktivistinnen sei der illegaleDrohnenkriegder USA eine wichtige Ursache des weltweit eskalierenden Terrorismus und der Flüchtlingswellen. Deshalb fordern die Aktivistinnen die Schließung der größten US-amerikanischen Militärbasis außerhalb der USA in Ramstein. Die Militärbasis in Ramstein ist gleichzeitig das Hauptquartier der US-Luftwaffe in Europa (USAFE).

Die Friedensgruppe habe bereits Auszeichnungen erhalten. Darunter auch den Aachener Friedenspreis im Jahr 2014. Bei dem diesjährigen Besuch in Deutschland soll die Organisation eine weitere Ehrung bekommen. Der Stadtrat Bayreuth habe am 24. Februar den Toleranz-Preis bestätigt. Die Preisverleihung finde am 15. April statt.

Der Name „Codepink“ soll eine Anspielung auf die von der Bush-Regierung eingeführten Farbcodesystem sein, mit dem das Ministerium für Innere Sicherheit die Bürger über den Verteilungszustand des Landes und das nötige Verhalten informieren sollen.
In den USA hat „Codepink“ seine Hauptsitze in Los Angeles und Washington D.C.. Insgesamt wird die Organisation von 200 Aktivistinnen und rund 400.000 Newsletter Abonnenten unterstützt.

Zurück zur Rubrik Panorama Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Köln

Köln | Die AVG Köln öffnet ihre beiden Recyclinghöfe in Heumar, Wikinger Straße 100, und Niehl, Geestemünder Straße 20, an Heilig Abend und an Silvester jeweils von 7 bis 12.30 Uhr.

Köln | Es ist Morgen auf dem Weihnachtsmarkt Nikolausdorf am Rudolfplatz vor der Hahentorburg. Die ersten Reibekuchen duften, der Elch singt Jingle Bells, die Glüweintassen werden poliert, eine Kitagruppe ist kleingeschnittene Pfannkuchen und die Irisfotografen warten auf den ersten Augenblick. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Kunsthandwerk auf Weihnachtsmärkten, welches angeblich in Deutschland hergestellt wurde, stammt in Wirklichkeit häufig aus Indien. Das berichtet der WDR unter Berufung auf Recherchen der eigenen Wirtschaftsredaktion. Demnach bietet zum Beispiel ein familiengeführtes Unternehmen auf seinen Marktständen deutschlandweit neben Handwerksware aus dem Erzgebirge Glocken, Kerzenlöscher und Kerzenhalter aus Metall an, bei denen als Herkunft eine deutsche Adresse genannt wird.

karnevals

Über 80 Karnevalsgesellschaften, Bands, Rednerinnen und Redner folgten der Einladung von report-K und plauderten am Roten Fass über die Session, das Motto, ihre Lieblingsveedel und mehr:

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >