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In eigener Sache: Veränderungen in der Berichterstattung durch „dapd“-Insolvenz

Köln | Gestern teilte die Nachrichtenagentur „dapd“ mit, dass Sie ihren Dienst um 17 Uhr eingestellt hat. Grund ist eine Insolvenz. „dapd“ belieferte auch report-k.de, vor allem mit der NRW-Berichterstattung und Berichten aus dem Landtag. Damit kommt es auch bei report-k.de zu Veränderungen bei der Berichterstattung aus NRW und dem Düsseldorfer Landtag.

Keine Chance für Online Medien

Die Deutsche Presse Agentur „dpa“ beliefert Online-Medien wie report-k.de | Kölns Internetzeitung leider nicht in der Qualität, die wir für Sie, unsere Leser erwarten. Als Online-Medium können wir nur eine Art Newsticker mit Kurzmeldungen abonnieren und nicht den vollwertigen Landesdienst NRW, den man allerdings für eine fundierte Berichterstattung benötigt. Dieser Landesdienst ist etwa den Printmedien vorbehalten. Dies ist keine Kostenfrage, sondern ein Beschluss der Gesellschafter der „dpa“. Das Online-Lexikon Wikipedia schreibt zu den Gesellschaftern der „dpa“: Die rund 190 Gesellschafter der dpa sind ausschließlich Medienunternehmen wie Verlage und Rundfunkanstalten. Damit sind Gesellschafter und Kunden der Agentur teilweise deckungsgleich. Die jeweiligen Gesellschafter können maximal 1,5 Prozent des Stammkapitals erwerben, so dass eine Einflussnahme einzelner Mehrheitsgesellschafter weitestgehend ausgeschlossen ist. Die Anteile der elektronischen Medien dürfen insgesamt 25 Prozent nicht überschreiten.“

„dapd“-Schließung Verlust für die Medienvielfalt

Die Schließung der „dapd“-Nachrichtenagentur stellt zumindest aktuell einen herben Verlust für die Medienvielfalt in Deutschland dar, sollte es in absehbarer Zeit keine Nachfolgeagentur geben. Zwar gibt es eine Reihe Spezialagenturen, wie etwa „Reuters“ oder „AFP“, die auch aus Deutschland berichten, aber dies nicht in der Tiefe, vor allem auf Länderebene, wie es eine „dapd“ anbot. Als Redaktion werden wir die hervorragende Arbeit der „dapd“-Kollegen, sowohl der festangestellten Redakteure, wie auch der vielen freien Bild- und Textjournalisten vermissen. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, die NRW- und Landtagsberichterstattung von report-k.de als ein Angebot des Qualitätsjournalismus zu ermöglichen.

Die Redaktion von report-k.de wird sicherstellen, dass auch weiterhin die wichtigsten Nachrichten aus NRW zur Verfügung stehen, dennoch wird es sicherlich erst einmal in der Dichte der Meldungen aus NRW Veränderungen geben. Für eine Weiterentwicklung des Journalismus, abseits der bekannten und etablierten Medienmarken und deren starker Lobbygruppen, ist die „dapd“-Insolvenz und Schließung ein herber Rückschlag.

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