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Honigdachs-Dame "Honey" im Kölner Zoo

Kölner Zoo: Neue Honigdachse furchtbar frech

Köln | Seit einer Woche wohnen drei neue afrikanische Honigdachse im Kölner Zoo. Sie sind die ersten ihrer Art, die in der Domstadt gezeigt werden. Weil sie ganz schön frech und furchtlos sind, gleicht ihre Anlage fast schon einer Festung.

„Honey“ erobert ihre Festung

Ungewöhnlich scheu zeigte sich heute die 13-jährige Honigdachs-Dame „Honey“ heute vor den Fotografen, die ihr Gehege umlagerten. Nur ganz zögerlich traute sie sich in die Anlage. Dabei ist „Honey“ eigentlich gar nicht schüchtern. Denn Honigdachse gehören zu den selbstbewusstesten Tierarten, erklärte heute Kurator Alexander Sliwa. Weil sie alles anknabbern und umräumen, was sich bewegt, gleicht die Anlage der drei neuen Honigdachse im Kölner Zoo auch einer Festung. Die aufgestellten Bäume im Gehege etwa sind an die Decke gekettet und selbst dicke Steine wurden am Boden befestigt. Denn sonst könnten die Dachse damit die Scheiben beschädigen – auch wenn die aus bruchsicherem Glas bestehen.

Seit einer Woche lebt Honey nun mit ihrem 16-jährigen Partner „Bear“ und ihrer 5-jährigen Tochter „BeeBee“ im Kölner Zoo. Die drei afrikanischen Honigdachse kamen als Geschenk des San Diego Zoo aus Kalifornien an den Rhein. Sie sind nun die ersten Honigdachse, die in Köln gezeigt werden. Ihre neue Heimat befindet sich in der inzwischen umgestalteten Anlage zwischen dem Löwen- und dem Tiger-Gehege. Vorher wohnten dort die Feuerwiesel.

Honigdachse ohne Furcht

Der Honigdachs ist mit seiner schwarz-weißen Warnfärbung eine unverwechselbare und auffällige Erscheinung. Mit 7 bis 13 Kilogramm und 60 bis 80 Zentimeter Länge sind die Honigdachse etwa genauso groß wie europäische Dachse. Eng verwandt sind sie mit ihnen aber nicht. Die Honigdachse leben in Afrika und dem Nahen Osten. Sie besitzen lange, gebogene Krallen mit denen sie Bienenstöcke aufbrechen, um an ihre Leibspeise zu kommen – Honig. Zugleich schützt ihre derbe Haut sie vor den Stichen der Bienen und kann sogar von Hunden nicht durchgebissen werden. Um das kräftige Gebiss machen selbst große Beutegreifer lieben einen Bogen.

In Südafrika werden sie als „Ratel“ bezeichnet. Damit wird ihr warnendes Knurren beschrieben, das sie von sich geben, sobald sie sich gestört fühlen. Ihre Nahrung besteht aus Giftschlangen, kleinen Nagetieren, Echsen, und Jungtieren anderer Beutegreifer. Weil sie aufgrund ihrer Vorliebe für Honig vielerorts unbeliebt sind, wurden sie verfolgt und inzwischen in einigen Regionen ausgerottet.

Paten gesucht

Die drei Honigdachse haben bislang noch keinen Tierpaten. 500 Euro kostet die Patenschaft für die Tiere. Am kommenden Sonntag, 3. Juni 2012, findet der alljährliche Patentag im Kölner Zoo statt. An diesem Tag werden alle Paten in den Zoo eingeladen. Tierpfleger stehen ihnen vor Ort dann für Fragen zur Verfügung. Patenschaften gibt es bereits ab 50 Euro jährlich. Die teuersten Patenschaften für die Elefanten kosten 5.000 Euro pro Jahr. Weitere Informationen zu den Tier-Patenschaften erhalten Interessierte bei Anke Kammann unter 0221-7785185 oder per Email kammann-zoofreund@koelnerzoo.de

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