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Weihnachtsmärkte 2015: Stimmung am Dom und Altermarkt

Köln | Die report-K Autoren Sophie Arbab-Zadeh, Madeline Jäger, Lina Lindner, Gero Schnurrbusch und Lena Weigelt befragten heute Besucher auf den Weihnachtsmärkten in der Kölner Innenstadt am Dom, dem Alter Markt und Heumarkt. Fünf Geschichten zur Stimmung 2015.

Oben Ohne auf dem Weihnachtsmarkt

„Ich brauche hier keine Winterjacke. Im Vergleich zu England ist es doch warm.“, sagt ein englischer Lehrer, der ein Faible für deutsche Weihnachtsmärkte hat und den wir im T-Shirt auf dem Weihnachtsmarkt direkt am Dom getroffen haben. 

An deutschen Weihnachtsmärkten gefällt ihm, dass es sich hier im Vergleich zu England so schön „christmassy“ – also weihnachtlich – anfühlt.

Der Lehrer ist mit seiner Klasse zu Besuch in Deutschland und bemerkt bei seinen Schülern keine Sicherheitsbedenken auf Weihnachtsmärkte zu gehen. Die nächste Klassenfahrt nach Paris ist bereits in Planung.

Weniger französische Touristen

Einen Weihnachtsmarkt weiter, der Heimat der Heinzel auf dem Alter Markt, herrscht bereits in der Mittagszeit reger Betrieb. Ein Standbesitzer mit Papeterie-Angeboten – hochwertigen Schreibutensilien und -papieren - freut sich darüber, dass der Markt den ganzen Tag über gleich gut besucht ist. Er merkt an, dass in diesem Jahr auffällig wenig französische Touristen nach Köln kämen. „Das merkt man hier schon am Umsatz. Wir machen verschiedene Märkte, zum Beispiel auch am Champs-Élysée und da machen wir grade nur 15 Prozent vom Normalumsatz.“ Allerdings werden die Umsatzverluste leicht durch ein Mehr an britischen Besuchern kompensiert. Bereits seit zehn Jahren ist er als Verkäufer auf Weihnachtsmärkten unterwegs. Dieses Jahr will für ihn aber noch keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen: „Erst hat es viel zu viel geregnet und jetzt ist es zu sonnig.“

„Geschenke kaufen und sich selbst etwas gönnen“

Eine ältere Kölnerin ist absoluter Fan des Heinzelmännchen-Weihnachtsmarktes.Sie liebe das ausgefallene Angebot der Stände rund um den Jan-von-Werth-Brunnen. „Zwischen 50 und 100 Euro gebe ich an den Ständen für Antikes oder besondere Köstlichkeiten pro Besuch aus.“ Ganz besonders schätzt sie Wildschwein-Salami, die es auf dem Markt gibt. Um die kommerzielleren Stände macht sie einen Bogen. Von den Terroranschlägen in Paris lässt sie sich nicht abschrecken. Große Menschenmengen schrecken eher ab: „Am Abend ist es mir oft zu voll. Außerdem habe ich Hunde dabei, die sonst im Auto bleiben müssten. Deshalb geh ich lieber tagsüber auf den Weihnachtsmarkt.“

Glühwein in der Mittagspause

Die Mehrzahl der jüngeren Erstbesucher präferieren den Glühweinstand. Kritik üben diese an den Preisen für das fröhlich machende Heißgetränk. „Der Aufenthalt auf dem Weihnachtsmarkt kostet viel Geld und das meiste Geld geben wir für den klassischen Glühwein aus.“ Drei Auszubildende machen sich sogar zum kurzen Glühweintreff in der Mittagspause auf. Einhelliges Credo: dafür muss man sich nicht schämen.

Weihnachtsmarkt? „Alles in Ordnung!“

Von einer unangenehmen Anspannung oder Angst möchte der Weihnachtsmarktbesucher nichts wissen: „Ganz im Gegenteil, es ist so wie die letzten Jahre auch. Alles in Ordnung“. Das sagt einer, der es wissen muss- sein Beruf: Polizist.

Am liebsten besuchte er in den letzten Jahren den Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum. Dieses Jahr zieht es ihn allerdings auf den Alter Markt, dieser sei „dieses Jahr am schönsten“. Als „Kölsche Jung“ gibt er bei einem Besuch bis zu 50 Euro aus. Dennoch stellt er fest, dass „die Preise schon angezogen haben“. Dabei erinnert er sich an Zeiten in denen die Bratwurst noch zwei Euro kostete. „Trotzdem bezahlt man es“ gibt er lächelnd zu. Am Mittag ist es zwar nicht so voll wie abends allerdings ist „die Atmosphäre schöner wenn es dunkel ist und die ganzen Lichter an sind“.

Er ist Polizist, bekennender Weihnachtsmarktbesucher und auf die Frage nach seinem Lieblingsstand findet er schnell eine eindeutige Antwort: „Den Glühweinstand natürlich!“

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