Panorama NRW

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Düsseldorf | Der für Infrastruktur und Sicherheit zuständige Vorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla, hat die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden mit der Bahn bei der Axt-Attacke am Düsseldorfer Hauptbahnhof gelobt. "Mein ganzer Dank gehört den Sicherheitskräften von Bundespolizei, DB und Landespolizei. Sie haben schnell, beherzt und sehr professionell gehandelt. Die eingeübte und gute Zusammenarbeit hat sich voll bewährt", sagte Pofalla der "Rheinischen Post". Der Düsseldorfer Hauptbahnhof habe ein beispielhaftes Schutzniveau, so Pofalla. "Es gibt hier eine gut ausgestattete Bundespolizei-Wache und rund um die Uhr Sicherheitskräfte der DB. Zusätzlich überwachen fast 80 Videokameras den Bahnhof."

Dortmund  Nach der Festnahme des dringend tatverdächtigen Marcel H. in Herne hat der 19-Jährige zwei Tötungsdelikte gestanden. Er zeige sich dabei "eiskalt, er diktiert den Kollegen", sagte Klaus-Peter Lipphaus, der Leiter der Mordkommission, am Freitagnachmittag vor Journalisten in Dortmund. Weitere Todesopfer als die zwei bisher bekannten könnten nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.

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Berlin | In Nordrhein-Westfalen werden 125 Häftlinge aus dem offenen Vollzug vermisst. Das ergab eine Abfrage der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe) bei den Justizministerien der Länder. Den Angaben zufolge wurden im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen insgesamt 270 sogenannte Entweichungen aus dem offenen Vollzug gezählt.

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Herne | aktualisiert | Nach der Festnahme von Marcel H. in Herne hat die Polizei zunächst doch nur eine weitere Leiche gefunden und sich damit selbst korrigiert. Die Polizei Dortmund bestätigte gleichzeitig, dass die am Donnerstag festgenommene Person zweifelsfrei als der gesuchte Marcel H. identifiziert worden sei. Der Tatverdächtige hatte dem Vernehmen nach in einem Imbiss selbst die Polizei rufen und sich festnehmen lassen und die Beamten dann auf einen Brand in einer Wohnung aufmerksam gemacht. Zunächst hieß es, dort seien zwei Leichen gefunden wurden. In der betreffenden Wohnung sei jedoch nur eine männliche Leiche gefunden worden, so die Polizei am späten Donnerstagabend. Die Ermittlungsbehörden kündigten für Freitagnachmittag eine Pressekonferenz an.

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Düsseldorf | aktualisiert Im Düsseldorfer Hauptbahnhof hat ein Mann am Donnerstagabend mehrere Menschen offenbar mit einer Axt angegriffen und verletzt. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Seine Identität und ein mögliches Motiv waren zunächst unklar. NRW-Innenminister Ralf Jäger erklärte heute, der Mann sei vermutlich psychisch krank gewesen.
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Aktuelle Informationen aus Düsseldorf beim Schwesterblatt report-D.de >
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Düsseldorf | aktualisiert | Rund 100 Mitarbeiter, Einsatzkräfte und der Krisenstab der NRW-Landesregierung haben zwei Tage lang den Ernstfall geprobt. Das teilt das Ministerium für Inneres und Kommunales mit. Dabei soll auch erstmals die Bundeswehr einbezogen worden sein. „Die Übung hat gezeigt, dass die NRW-Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz auch in extremen Unglücksfällen hochprofessionell, besonnen und verlässlich arbeiten“, so NRW-Innenminister Ralf Jäger.

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NRW | aktualisiert | In Düsseldorf-Rath soll heute am frühen Nachmittag eine bei Bauarbeiten in Düsseldorf-Rath gefundene britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf wurde daher ab 12 Uhr komplett gesperrt. Die Sperrung betrug rund zwei Stunden. Während der Sperrung kommt es zu größeren Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Auch der Düsseldorfer Flughafen konnte nicht angefahren werden, teilte die Deutsche Bahn (DB) am heutigen Vormittag mit. Die Sperrung der Strecke Düsseldorf–Duisburg ist um 14:34 Uhr beendet worden. Die Züge verkehren wieder auf dem Regelweg. Auch nach Ende der Sperrung muss für die Dauer von ein bis zwei Stunden noch mit Folgeverspätungen gerechnet werden. Den Liveticker zur Entschärfung der Fliegerbombe finden Sie auf dem Schwesterblatt von report-K in Düsseldorf report-D.

Köln | Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) dreht einen neuen Dortmund Tatort. Es ist die elfte Folge mit dem aktuellen Ermittlerteam. Sie müssen einen Fall in einer Justizvollzugsanstalt lösen. Ein Häftling stirbt im Gefängnis an einer Tollwutinfektion.

Paderborn | Auf einer Baustelle in Paderborn ist am Donnerstagmorgen ein 44 Jahre alter Dachdecker bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Der Mann sei auf dem Satteldach eines dreistöckigen Gebäudes ausgerutscht und in den Hinterhof des Hauses gestürzt, teilte die Polizei mit. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu.

Düsseldorf | NRW-Innenminister Ralf Jäger hat anlässlich des Todes von zwei im Dienst angefahrenen brandenburgischen Polizisten Trauerflor angeordnet. Bis zum Tage der Beisetzung werde dieser an den Funkstreifenwagen angebracht. „Wir sind in Nordrhein-Westfalen mit unseren Gedanken bei unseren brandenburgischen Freunden. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und Kollegen der Opfer dieser schrecklichen Gewalttat“, sagte Jäger.

Düsseldorf | Die Bundespolizei setzt in Nordrhein-Westfalen an den Karnevalstagen auf eine deutlich erhöhte Präsenz von Einsatzkräften, insbesondere in den Bahnhöfen sowie auch in den Zügen von und in Richtung der Karnevalshochburgen.

Düsseldorf | In der Düsseldorfer Altstadt sind wegen des Sturmtiefs "Thomas" am Donnerstagnachmittag alle Karnevalsaktivitäten im Freien abgebrochen worden. "Aufgrund von Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdiensts und eines vom CC eigens engagierten Meteorologen vor schweren Sturm- und Orkanböen bis Windstärke 10 hat die Koordinierungsgruppe aus CC, Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt soeben entschieden, sämtliche Open-Air-Aktivitäten in der Altstadt ab heute 16:00 Uhr zu beenden bzw. abzubrechen", teilte das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) mit. "Davon betroffen ist auch das Schlösser Zelt auf dem Burgplatz, das aus Sicherheitsgründen ab Windstärke 8 geräumt werden muss."

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Köln | Das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW teilte mit, dass im Jahr 2016 mehr Menschen auf den Autobahnen in NRW tödlich verunglückten als noch 2015. Insgesamt starben 80 Menschen auf den NRW Autobahnen, ein Drittel mehr als im Vorjahr.

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Karlsruhe | aktualisiert Die Bundesanwaltschaft durchsucht mit Unterstützung der Polizei seit heute Morgen die Wohnungen von vier islamischen Geistlichen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie Informationen über Anhänger der sogenannten "Gülen-Bewegung" gesammelt und dem türkischen Generalkonsulat in Köln berichtet haben sollen.

Düsseldorf | Ein Informant des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes hatte engen Kontakt zum mutmaßlichen Düsseldorfer Bombenleger Ralf S. Nach vertraulichen Unterlagen der Sicherheitsbehörden arbeitete er im Sommer 2000 als Wachmann für den Rechtsextremisten S., der am 27. Juli des Jahres einen Sprengstoffanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn verübt haben soll, schreibt der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Dabei wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt, ein ungeborenes Kind starb. Der Verfassungsschutz offenbarte den Ermittlern allerdings erst Jahre später, dass es den V-Mann gab.

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