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Landesregierung NRW: 500 zusätzliche Regierungsbeschäftigte im Polizeidienst

Düsseldorf | Um künftig nordrhein-westfälische Polizistinnen und Polizisten von Verwaltungsaufgaben zu entlasten, sollen jährlich 500 zusätzliche Regierungsbeschäftigte im Polizeidienst eingestellt werden. Das hatte die NRW Landesregierung nach der Wahl als eines ihrer ersten Projekte angekündigt. Jetzt seien die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass die ersten 500 zusätzlichen Stellen für Regierungsbeschäftigte im Polizeidienst komplett besetzt werden können.

47 Polizeibehörden im Land erhalten Einstellungsermächtigungen

Mit einem Erlass des NRW-Innenministeriums von heute bekommen die 47 Polizeibehörden im Land die dafür erforderlichen Einstellungsermächtigungen, sagt das Innenministerium. „Wir verschaffen den Behörden vor Ort damit bereits kurz nach der Verabschiedung des Haushalts die Möglichkeit, schnell und flexibel qualifiziertes Personal zu rekrutieren“, erklärte Innenminister Herbert Reul.

Innere Sicherheit soll gestärkt werden

Ziel der vermehrten Einstellung von Regierungsbeschäftigten sei die Stärkung der Inneren Sicherheit. „Unsere Polizisten sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Die Sicherheit der Menschen in unserem Land“, so Reul. Das gelte für Streifenteams in Uniform und die Beamten in den Kommissariaten gleichermaßen. „Die Neubeschäftigten sollen in Bereichen eingesetzt werden, in denen Polizeivollzugsbeamte nicht zwingend notwendig sind“, so der Minister. Dazu gehöre etwa der Innendienst der Polizeiverwaltung.

Jede der 47 Polizeibehörden erhält so viele Stellen für Regierungsbeschäftigte, wie ihr nach dem Schlüssel der sogenannten Belastungsbezogenen Kräfteverteilung (BKV) zustehen, sagt das Innenministerium.

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