Panorama Panorama NRW

Massives Aufgebot der NRW-Polizei zum 1. Mai

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Polizei begleitet den diesjährigen 1. Mai mit einem massiven Aufgebot. Alle 18 Einsatzhundertschaften der Bereitschaftspolizei seien auf den Beinen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Innenminister Herbert Reul (CDU) habe "größtmögliche Verfügbarkeit" angeordnet.

Allein sechs NRW-Hundertschaften der Bereitschaftspolizei mit rund 800 Beamten sowie die Wasserwerfer-Staffel des Landes seien zu Unterstützungseinsätzen nach Berlin, Thüringen und Sachsen abgeordnet worden. In NRW müssen derweil rund 100 Kundgebungen, Demonstrationen und sonstige Großveranstaltungen abgesichert werden. Nach einer Übereinkunft der Innenminister können Kräfte für besondere Einsatzlagen länderübergreifend angefordert werden.

In NRW, das mit mehr als 2.500 Beamten über die stärkste Bereitschaftspolizei bundesweit verfügt, sind solche Unterstützungseinsätze umstritten. Nach den Kölner Silvesterübergriffen 2015/16 hatte die damals rot-grüne Landesregierung angekündigt, sie "auf das rechtlich zulässige Maß zurückzuführen". Nach Angaben des Innenministeriums leistete die NRW-Polizei 2015 noch 39 Unterstützungseinsätze, 2016 seien es nur noch elf gewesen und im vergangenen Jahr 16.

Zurück zur Rubrik Panorama NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama NRW

fw_sperrzone_08122015a

Neukirchen-Vluyn | In Neukirchen-Vluyn im nordrhein-westfälischen Kreis Wesel ist am Sonntag ein 55 Jahre alter Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen.

Senioren_Rollstuhl_09052018

Köln | Am morgigen Donnerstag ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Die Landesregierung will diesen Tag dazu nutzen, um auf die Folgen eines Schlaganfalls hinzuweisen und gleichzeitig den 25. Geburtstag der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gebührend zu begehen.

pol_05022015b

Berlin | Die nordrhein-westfälische Polizei muss immer mehr Hinweisen zu möglichen Terrorverdächtigen nachgehen. Wie aus einem Dokument des Staatsschutzes hervorgeht, bearbeiteten die Beamten 2017 knapp 14.000 sogenannte Prüffälle zu islamistischem Terrorismus, so viele wie nie zuvor. 2014 waren es noch rund 7.400 Fälle.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN