Panorama Panorama NRW

sek_symbolbild_28082016a

Terroralarm in Essen: Auftraggeber laut Bericht Gefährder aus Oberhausen

Berlin | Beim geplanten Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum in Essen gehen Sicherheitsbehörden offenbar davon aus, dass der Auftraggeber ein islamistischer Gefährder aus Oberhausen ist. Laut "Welt" soll es sich um einen 24-Jährigen handeln, der im April 2015 über die Türkei nach Syrien ausgereist sein soll. Er soll sich vor Ort der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) angeschlossen haben.

Das Landeskriminalamt (LKA) in Nordrhein-Westfalen führt den 24-Jährigen seit Sommer 2015 als Gefährder, schreibt die Zeitung. Demnach soll er über das soziale Netzwerk Facebook mehrere Islamisten für einen Anschlag auf das Essener Einkaufszentrum "Limbecker Platz" rekrutiert haben. Der Plan sah dem Bericht zufolge vor, drei Selbstmordattentäter einzusetzen, die mit Bomben, versteckt in Rucksäcken, am vergangenen Samstag um 16:30 Uhr zuschlagen sollten.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) war in der vergangenen Woche auf die Internetkommunikation des Oberhausener IS-Terroristen beim Facebook-Messenger aufmerksam geworden, schreibt die "Welt" weiter. Es sei eine Abfrage zu weiteren Informationen in den USA erfolgt. Das US-Unternehmen Facebook soll laut "Welt" innerhalb einer Stunde die angefragten Daten übermittelt haben.

Es sei den deutschen Sicherheitsbehörden dennoch nicht gelungen, die mutmaßlichen Attentäter zweifelsfrei zu identifizieren. Wie die "Welt" weiter berichtet, soll das Bundeskriminalamt (BKA) Ende Februar zuletzt die Daten von mehr als 380 islamistischen Gefährdern an die US-Bundespolizei FBI übermittelt haben. Die Lieferung erfolgte im Zuge eines Abkommens, das im vergangenen Jahr zur verstärkten Terrorismus-Abwehr mit den US-Behörden geschlossen wurde.

Zurück zur Rubrik Panorama NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama NRW

Köln | 37.294 verurteilte Strafgefangene haben im Jahr 2016 in den Gefängnissen in NRW eingesessen. Diese Zahl gab Justizminister Thomas Kutschaty in Düsseldorf bekannt.

gerichtssaal_21072106

Düsseldorf | aktualisiert | Das Unglück bei der Loveparade 2010 soll nun doch in einem Strafverfahren vor Gericht aufgearbeitet werden. Mit Beschluss vom 18. April 2017 im Loveparade-Strafverfahren habe man die Anklage gegen alle zehn Angeklagten zugelassen, teilte das Oberlandesgericht Düsseldorf am Montag mit. Der 2. Strafsenat des OLG halte demnach "eine Verurteilung der Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung bzw. fahrlässiger Körperverletzung im Amt für hinreichend wahrscheinlich".

handschellen_18-02-2014

Tübingen | aktualisiert | Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB hat die Bundesanwaltschaft am Freitag einen Tatverdächtigen im Raum Tübingen durch Beamte der GSG 9 vorläufig festnehmen lassen: Es handele sich um einen 28-jährigen deutschen und russischen Staatsangehörigen, teilte die Behörde mit. Ihm werde versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Die Bundesanwaltschaft will um 12:30 Uhr über den aktuellen Stand der Ermittlungen informieren. Erste Stimmen nach der Festnahme sprechen von Erleichterung.

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets