Panorama Welt

London | Nach dem Anschlag in der britischen Hauptstadt London ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Ein 75 Jahre alter Mann sei am Abend im Krankenhaus verstorben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Am Mittwoch hatte ein 52-Jähriger auf der Westminster Bridge mit einem Auto mehrere Fußgänger überfahren und anschließend vor dem Parlament einen 48-jährigen Polizisten mit einer Stichwaffe getötet.

Riad | Dem saudischen Blogger Raif Badawi droht offenbar eine Verlängerung seiner Haft, wenn er seine Geldstrafe von einer Million Saudi-Riyal, umgerechnet inzwischen knapp 250.000 Euro, nicht zahlen kann: "Ein Gefängnismitarbeiter sagte ihm, dass sein Arrest ausgeweitet werden könnte, sollte er den Betrag nicht aufbringen können", sagte eine Vertraute der Familie der "Zeit". Badawi sitzt seit knapp fünf Jahren in Haft. Ein Gericht in Saudi-Arabien hatte ihn wegen "Beleidigung des Islams" unter anderem zu zehn Jahren Gefängnis, 1.000 Peitschenhieben und der Geldstrafe verurteilt.

Juba | Im Südsudan ist am Montag offenbar ein Passagierflugzeug verunglückt. Dabei seien zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, berichten örtliche Medien übereinstimmend. Demnach waren insgesamt 44 Menschen an Bord der Maschine.

Paris | In Frankreich hat ein Mann bei einer Polizeikontrolle das Feuer eröffnet: Die Tat habe sich vor dem Zwischenfall am Pariser Flughafen Orly am Samstagmorgen ereignet. Im Departement Seine-Saint-Denis seien Schüsse auf einen Kontrollpunkt der Polizei abgegeben worden. Eine Beamtin sei leicht verletzt worden, als aus einem fahrenden Auto heraus geschossen worden sei.

Berlin | Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die Bewertung des Pestizids Glyphosat durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) scharf kritisiert: "Mit ihrer Einschätzung, dass Glyphosat nicht krebserregend sei, ebnet die ECHA der chemischen Industrie den Weg, Europas Bevölkerung weiterhin als Versuchskaninchen zu missbrauchen", sagte Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Christiane Huxdorff der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).

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Luxemburg | Arbeitgeber dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) das Tragen von Kopftüchern am Arbeitsplatz unter Umständen verbieten: Eine unternehmensinterne Regel, die das sichtbare Tragen jedes politischen, philosophischen oder religiösen Zeichens verbiete, stelle keine unmittelbare Diskriminierung dar, teilte der EuGH zur Urteilsbegründung am Dienstag in Luxemburg mit. Es müsse sich aber um eine allgemeine Regel handeln: Diese müsse ohne Diskriminierung umgesetzt werden. Der Wille eines Arbeitgebers, den Wünschen eines Kunden zu entsprechen, wonach seine Leistungen nicht mehr von einer Kopftuchträgerin erbracht werden sollen, reiche dagegen nicht aus.

Hongkong | Die Flüchtlinge, die Edward Snowden im Sommer 2013 bei seiner Flucht in Hongkong versteckt haben, wollen die Stadt nun selbst verlassen: Wie ihr Anwalt Marc-André Séguin dem "Handelsblatt" bestätigte, haben sie Asyl in Kanada beantragt. "Alle vier Flüchtlinge und ihre drei staatenlose Kinder sind in einer dramatischen Menschenrechtslage", sagte Séguin. "Wir hoffen, dass die kanadischen Behörden jetzt schnell reagieren."

Osnabrück | Das Kinderhilfswerk Terre des Hommes fordert, syrische Flüchtlingskinder ausreichend psychologisch zu versorgen. "Seit 2011 sind rund zweieinhalb Millionen Kinder und Jugendliche aus Syrien geflüchtet. Nicht alle sind traumatisiert, aber ein Großteil. Diese Kinder brauchen dringend psychologische Hilfe", sagte Vorstandssprecher Jörg Angerstein der "Neuen Osnabrücker Zeitung" im Vorfeld einer Demonstration von 22 Hilfsorganisationen am Donnerstag vor dem Bundestag in Berlin. Terre des Hommes geht laut Angerstein davon aus, dass allein in Deutschland bis zu 40.000 syrische Kinder therapeutische Hilfe benötigen. Angerstein stellte zudem die Frage, inwieweit Schulen auf traumatisierte Kinder vorbereitet sind.

Biloxi | In der Stadt Biloxi im Süden des US-Bundesstaats Mississippi ist am Montag ein Zug mit einem Reisebus kollidiert. Ersten Angaben zufolge kamen mindestens drei Menschen ums Leben, berichten örtliche Medien. Zahlreiche weitere seien verletzt worden.

Berlin | Nordkorea hat am Montag vier ballistische Testraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert: "Wir verurteilen dieses Vorgehen des Regimes in Pjöngjang in aller Schärfe und in aller Deutlichkeit", so ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Nachmittag. "Diese Tests sind eine unverantwortliche Provokation und verstoßen eindeutig gegen Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Das Regime in Nordkorea gefährdet damit nicht nur unsere Partner in der Region - allen voran Japan und Südkorea."

Berlin | In Griechenland warten noch immer rund 25.000 Flüchtlinge auf die zugesagte Umsiedlung in ein anderes EU-Land wie etwa Deutschland. Das geht aus einem Bericht der Grünen-Abgeordneten Katja Keul hervor, der der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegt. Wenige Tage vor dem EU-Gipfel zur Migration kritisierte Keul: "Die EU-interne Umsiedlung von Schutzsuchenden geht immer noch viel zu schleppend voran - auf Kosten der Flüchtlinge und ihrer Integration."

Kairo | Ägyptens ehemaliger Präsident Husni Mubarak ist am Donnerstag im Prozess um den Tod von Demonstranten von einem Berufungsgericht freigesprochen worden. Das berichtet die ägyptische Zeitung "Al Ahram". Mubarak war vorgeworfen worden, für den Tod von mehr als 800 Demonstranten im Frühjahr 2011 mitverantwortlich zu sein.

Lüttich | Astronomen haben ein System aus sieben erdähnlichen Planeten um den Zwergstern Trappist-1 entdeckt. Drei der Planeten lägen in der bewohnbaren Zone des Sterns und könnten auf ihren Oberflächen Ozeane aus Wasser beherbergen, schreiben die Forscher um Michaël Gillon vom STAR-Institut der Universität Lüttich in Belgien in der Fachzeitschrift "Nature". Dadurch steige die Möglichkeit, dass in dem Sternensystem, das in einer Entfernung von rund 40 Lichtjahren liegt, Leben möglich ist.

Sucre | Im Süden Boliviens hat sich am Dienstag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,4 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Washington | Das Weiße Haus verlegt Streitkräfte an die Ostflanke der NATO. 1.000 Soldaten sollen mit zahlreichen Fahrzeugen im April in Polen stationiert werden, teilte das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa mit.

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