Panorama Welt

Gaborone | In Botswana hat sich am Montag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,8 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

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St. Petersburg | aktualisiert | Der russische Präsident Wladimir Putin schließt nach mehreren Explosionen in der U-Bahn der Stadt St. Petersburg einen Terroranschlag nicht aus.

Berlin | Die Flüchtlingshilfe-Organisation Sea Watch hat Vorwürfe zurückgewiesen, mit ihren Rettungsaktionen auf dem Mittelmeer unterstütze sie das Geschäft der Schlepper. "Die Migranten kommen, weil es ihnen schlecht geht", sagte Sea-Watch-Vorstandsmitglied Frank Dörner der "Welt". "Wir helfen ihnen, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen, und dabei nicht zu sterben. Uns dafür verantwortlich zu machen, dass sie kommen, ist perfide." Der Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, hatte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie Sea Watch vorgeworfen, das Geschäft der Schlepper zu befördern, indem sie die Flüchtlinge dicht vor der libyschen Küste aufgreifen und nach Italien bringen. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz bezeichne NGOs sogar als "Partner" der Schlepper.

Bogota | Bei schweren Überflutungen in Mocoa im Südwesten Kolumbiens sind am Samstag mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen. Schwere Regenfälle hatten mehrere Flüsse über die Ufer treten lassen und Erdrutsche ausgelöst. Ganze Wohnviertel seien von den Schlamm-Massen mitgerissen worden, die Einwohner wurden vielfach im Schlaf überrascht.

Mocoa | In der Stadt Mocoa im südwestlichen Kolumbien sind mindestens 92 Menschen bei Erdrutschen ums Leben gekommen. Das teilte das Kolumbianische Rote Kreuz am Samstag mit. Die Opferzahl könnte aber noch steigen: Hunderte weitere Personen wurden Medienberichten zufolge verletzt oder werden noch vermisst.

London | Die Behörden haben bisher keine Hinweise darauf, dass der Mann der in der vergangenen Woche am Parlamentsgebäude in der britischen Hauptstadt London mehrere Menschen getötet und verletzt hatte, eine Verbindung zur Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) oder zum islamistischen Netzwerk Al-Qaida hatte.

Cincinnati | Bei einer Schießerei in einem Nachtclub in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ist am Sonntag mindestens ein Mensch getötet worden. 14 Personen wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Ein Schütze habe das Feuer auf die Gäste des Nachtclubs eröffnet.

London | Nach dem Anschlag in der britischen Hauptstadt London ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Ein 75 Jahre alter Mann sei am Abend im Krankenhaus verstorben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Am Mittwoch hatte ein 52-Jähriger auf der Westminster Bridge mit einem Auto mehrere Fußgänger überfahren und anschließend vor dem Parlament einen 48-jährigen Polizisten mit einer Stichwaffe getötet.

Riad | Dem saudischen Blogger Raif Badawi droht offenbar eine Verlängerung seiner Haft, wenn er seine Geldstrafe von einer Million Saudi-Riyal, umgerechnet inzwischen knapp 250.000 Euro, nicht zahlen kann: "Ein Gefängnismitarbeiter sagte ihm, dass sein Arrest ausgeweitet werden könnte, sollte er den Betrag nicht aufbringen können", sagte eine Vertraute der Familie der "Zeit". Badawi sitzt seit knapp fünf Jahren in Haft. Ein Gericht in Saudi-Arabien hatte ihn wegen "Beleidigung des Islams" unter anderem zu zehn Jahren Gefängnis, 1.000 Peitschenhieben und der Geldstrafe verurteilt.

Juba | Im Südsudan ist am Montag offenbar ein Passagierflugzeug verunglückt. Dabei seien zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, berichten örtliche Medien übereinstimmend. Demnach waren insgesamt 44 Menschen an Bord der Maschine.

Paris | In Frankreich hat ein Mann bei einer Polizeikontrolle das Feuer eröffnet: Die Tat habe sich vor dem Zwischenfall am Pariser Flughafen Orly am Samstagmorgen ereignet. Im Departement Seine-Saint-Denis seien Schüsse auf einen Kontrollpunkt der Polizei abgegeben worden. Eine Beamtin sei leicht verletzt worden, als aus einem fahrenden Auto heraus geschossen worden sei.

Berlin | Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die Bewertung des Pestizids Glyphosat durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) scharf kritisiert: "Mit ihrer Einschätzung, dass Glyphosat nicht krebserregend sei, ebnet die ECHA der chemischen Industrie den Weg, Europas Bevölkerung weiterhin als Versuchskaninchen zu missbrauchen", sagte Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Christiane Huxdorff der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).

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Luxemburg | Arbeitgeber dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) das Tragen von Kopftüchern am Arbeitsplatz unter Umständen verbieten: Eine unternehmensinterne Regel, die das sichtbare Tragen jedes politischen, philosophischen oder religiösen Zeichens verbiete, stelle keine unmittelbare Diskriminierung dar, teilte der EuGH zur Urteilsbegründung am Dienstag in Luxemburg mit. Es müsse sich aber um eine allgemeine Regel handeln: Diese müsse ohne Diskriminierung umgesetzt werden. Der Wille eines Arbeitgebers, den Wünschen eines Kunden zu entsprechen, wonach seine Leistungen nicht mehr von einer Kopftuchträgerin erbracht werden sollen, reiche dagegen nicht aus.

Hongkong | Die Flüchtlinge, die Edward Snowden im Sommer 2013 bei seiner Flucht in Hongkong versteckt haben, wollen die Stadt nun selbst verlassen: Wie ihr Anwalt Marc-André Séguin dem "Handelsblatt" bestätigte, haben sie Asyl in Kanada beantragt. "Alle vier Flüchtlinge und ihre drei staatenlose Kinder sind in einer dramatischen Menschenrechtslage", sagte Séguin. "Wir hoffen, dass die kanadischen Behörden jetzt schnell reagieren."

Osnabrück | Das Kinderhilfswerk Terre des Hommes fordert, syrische Flüchtlingskinder ausreichend psychologisch zu versorgen. "Seit 2011 sind rund zweieinhalb Millionen Kinder und Jugendliche aus Syrien geflüchtet. Nicht alle sind traumatisiert, aber ein Großteil. Diese Kinder brauchen dringend psychologische Hilfe", sagte Vorstandssprecher Jörg Angerstein der "Neuen Osnabrücker Zeitung" im Vorfeld einer Demonstration von 22 Hilfsorganisationen am Donnerstag vor dem Bundestag in Berlin. Terre des Hommes geht laut Angerstein davon aus, dass allein in Deutschland bis zu 40.000 syrische Kinder therapeutische Hilfe benötigen. Angerstein stellte zudem die Frage, inwieweit Schulen auf traumatisierte Kinder vorbereitet sind.

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