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Acht Tote bei Vorfall in New York - Bürgermeister spricht von Terror - Deutsche verletzt

New York | aktualisiert | In New York sind am Dienstag mehrere Menschen überfahren worden: Der Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio, sprach am Abend von einem Terroranschlag. Mindestens acht Menschen seien getötet worden. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Das Auswärtige Amt spricht davon, dass eine Deutsche bei dem Anschlag verletzt wurde.

Auswärtiges Amt: Eine Deutsche bei Anschlag in New York verletzt

1.11., 11:30 Uhr >Bei dem Terroranschlag in New York ist auch eine Deutsche verletzt worden. Das teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch mit. Das deutsche Generalkonsulat in New York und die Botschaft in Washington stünden in Kontakt mit den zuständigen Stellen.

Bei dem Anschlag im New Yorker Stadtbezirk Manhattan waren am Dienstag mindestens acht Menschen getötet worden. Insgesamt wurden elf weitere Personen verletzt, teilte die New Yorker Polizei mit. Am Nachmittag hatte ein 29-jähriger Mann mit einem gemieteten Pick-up auf einem Rad- und Fußweg zahlreiche Personen erfasst und war dann mit einem Schulbus zusammengestoßen.

Der Fahrer stieg daraufhin mit zwei Waffen aus dem Fahrzeug aus, die sich später als Paintballwaffe und Luftgewehr herausstellten. Ein Polizist schoss dem Mann nieder, er wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde. Die Ermittler fanden Medienberichten zufolge Hinweise auf ein islamistisches Motiv in der Nähe des Pick-ups.

Man gehe von einen Einzeltäter aus, teilten die Behörden mit. Bei dem Täter soll es sich um einen Mann aus Usbekistan handeln. Er soll 2010 in die USA eingewandert sein.

"Das ist ein schmerzhafter Tag für unsere Stadt. Eine schreckliche Tragödie auf der Westside", sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. Eine geplante Halloween-Parade in der Stadt wurde absichtlich nicht abgesagt. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Vorfall: "We must not allow ISIS to return, or enter, our country after defeating them in the Middle East and elsewhere. Enough!", schrieb er am Dienstag auf Twitter. Er sprach zudem den Opfern sein Beileid aus. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst offiziell niemand.

Der New Yorker Polizei zufolge hatte ein Fahrzeug auf einem Rad- und Fußweg im Stadtbezirk Manhattan zahlreiche Personen erfasst und war dann mit einem weiteren Fahrzeug zusammengestoßen. Der Fahrer flüchtete daraufhin zu Fuß und wurde schließlich von Einsatzkräften niedergeschossen. Er befindet sich laut Polizei in Gewahrsam.

Gabriel und de Maiziere kondolieren Opfern von New-York-Anschlag

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) und Innenminister de Maiziere (CDU) haben den Opfern des Anschlags von New York kondoliert. "Ich bin bestürzt über den hinterhältigen Anschlag in Manhattan", sagte Gabriel am Mittwoch. "Meine Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Opfer und bei den Verletzten."

Diese Gewalt sei durch nichts zu rechtfertigen. Konkret wandte sich der Außenminister auch an die deutsche Verletzte. "Auch ihr gilt mein ausdrückliches Mitgefühl. Ich wünsche ihr, dass sie bald wieder gesund wird." Es sei gut, dass die Hintergründe der Tat jetzt aufgeklärt werden. "Fest steht: Der Kampf gegen Terrorismus betrifft uns alle", so der SPD-Politiker weiter.

Die Bundesregierung stehe im Kampf gegen diese sinnlose Gewalt fest an der Seite der USA. "Ich wünsche den Menschen in New York, dass sie sich durch diesen Anschlag nicht erschüttern lassen", sagte Gabriel. Die freie und offene Lebensweise der New Yorker werde diese Tat nicht zerstören können.

"In dieser schweren Stunde sind meine Gedanken bei den Opfern des Anschlags und deren Angehörigen", sagte de Maiziere. Der Anschlag sei ein weiterer schrecklicher Beleg dafür, dass die westliche Welt gemeinsam im Fokus des islamistischen Terrorismus steht. "Wir werden uns dem in engem Schulterschluss gerade auch mit unseren amerikanischen Partnern mit aller Konsequenz entgegenstellen", so der Bundesinnenminister weiter.

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Polizei: Mehrere Menschen in New York überfahren

22:00 Uhr > In New York hat ein Autofahrer am Dienstag auf einen Rad- und Fußweg mehrere Menschen überfahren. Es gebe Tote und Verletzte, teilte die Polizei mit, ohne genaue Zahlen zu nennen. Das Fahrzeug sei schließlich mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Der Fahrer sei daraufhin zu Fuß geflüchtet und habe mit Anscheinswaffen gedroht. Polizisten hätten ihn niedergeschossen und in Gewahrsam genommen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

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