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Screenshot des offiziellen Twitteraccounts "Vigili del Fuoco – Zentrales Management Notfall, Technische Hilfe und Waldbrandverhütung"  auf dem ein Foto des noch stehenden Teils der Ponte Morandi zu sehen ist.

Autobahnbrücke Ponte Morandi bei Genua teilweise eingestürzt – viele Tote

Rom | aktualisiert | Als Folge eines Unwetters, so die italienische Polizeim, ist heute Mittag ein Teil der vierspurigen Brücke Ponte Morandi der Autobahn A10 in Genua eingestürzt. Noch ist die Situation unklar, vor allem die Zahl der Verletzten und Toten. Gesichert ist mittlerweile, dass Fahrzeuge in die Tiefe stürzten. Der Screenshot des verifizierten Twitter-Accounts der "Vigili del Fuoco – Zentrales Management Notfall, Technische Hilfe und Waldbrandverhütung" zeigt die Brücke nach dem teilweisen Einsturz. Report-K hält sie im Liveblog auf dem Laufenden über die dramatischen Ereignisse in Genua. 

Nach Brückeneinsturz von Genua: Merkel schickt Telegramm an Conte

22:52 Uhr >Nach dem katastrophalen Brückeneinsturz in Genua hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Kondolenztelegramm an den italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte geschickt. "Die erschreckenden Nachrichten über die zahlreichen Todesopfer, die der Einsturz der Morandi-Brücke in Genua gefordert hat, haben mich mit tiefer Trauer erfüllt. Im Namen der Bundesregierung und meiner Landsleute möchte ich Ihnen und dem italienischen Volk unser aufrichtiges Beileid aussprechen", schrieb Merkel.

Und weiter: "Unser Mitgefühl gilt in dieser Stunde den Familien und Angehörigen der Opfer. Den Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung. In stiller Trauer - Dr. Angela Merkel" Nach letzten Angaben kamen mindestens 35 Menschen ums Leben, die Zahl könnte nach Angaben von Sicherheitskräften aber auch noch steigen.

Mindestens 22 Tote bei Brückeneinsturz in Genua

15:47 Uhr >Bei dem Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua sind am Dienstagmittag mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Das berichten mehrere italienische Medien übereinstimmend unter Berufung auf das Verkehrsministerium. Es wird demnach befürchtet, dass die Zahl noch weiter steigen könnte.

Ein größeres Teil der Fahrbahn der vierspurige Brücke der Autobahn 10 war laut Polizei bei einem Unwetter weggebrochen. Mehrere Fahrzeuge stürzten daraufhin in die Tiefe. Mindestens vier Personen wurden aus den Trümmern gerettet.

Der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli sprach beim Kurznachrichtendienst Twitter von einer "schrecklichen Tragödie". Italiens Premierminister Giuseppe Conte will den Unglücksort noch am Dienstag besuchen, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Zu der Zahl der Verletzten wurden zunächst keine genauen Angaben gemacht.

Viele Tote bei Einsturz von Autobahnbrücke in Genua

13:42 Uhr > Bei dem Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua sind am Dienstagmittag offenbar zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Das berichten mehrere italienische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Rettungskräfte. Ein größeres Teil der Fahrbahn der vierspurige Brücke der Autobahn 10 war laut Polizei bei einem Unwetter weggebrochen.

Mehrere Fahrzeuge stürzten offenbar in die Tiefe. Laut eines Berichts der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wurden zahlreiche Fahrzeuge unter Trümmerteilen begraben. Der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli sprach beim Kurznachrichtendienst Twitter von einer "schrecklichen Tragödie". Die genaue Zahl der Toten und Verletzten war zunächst unklar.

Die ersten Meldungen zum Einsturz der Brücke in Genua

 12:46 Uhr > In der Nähe von Genua im Nordwesten Italiens ist am Dienstag eine Autobahnbrücke offenbar teilweise eingestürzt. Das berichten mehrere italienische Medien übereinstimmend und Polizei und Feuerwehr veröffentlichten erste Fotos und Videos der Brücke, wie auf dem Screenshot des verifizierten Twitter-Accounts der "Vigili del Fuoco – Zentrales Management Notfall, Technische Hilfe und Waldbrandverhütung" zu erkennen ist.

Es soll sich demnach um die vierspurige Brücke Ponte Morandi der Autobahn A10 handeln, die von Genua die Blumenküste entlang nach Ventimiglia führt. Es wird befürchtet, dass mehrere Fahrzeuge in die Tiefe gestürzt sein könnten. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

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