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Immer mehr heimliche Polizei-Fahndungen in Europa

Den Haag | Die Zahl der europaweiten Fahndungen ist in den vergangenen zwei Jahren um nahezu die Hälfte gestiegen. Während im Schengener Informationssystem (SIS) am 1. Oktober 2016 gut 89.000 Personen zur "verdeckten oder gezielten Kontrolle" ausgeschrieben waren, verzeichnete SIS am 1. Januar 2018 mehr als 129.000 zu kontrollierende Personen. Das steht in der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Linkspartei, über die der "Spiegel" berichtet.

Das SIS beruht auf den Polizeidatenbanken von knapp 30 Staaten in Europa. Jedes Land kann eine Person zur verdeckten Fahndung ausschreiben. Wenn diese in einem anderen Land auftaucht, wird die ausschreibende Behörde informiert, ohne dass der Betroffene unterrichtet werden muss.

Der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko ist besorgt: "Mit dem Phänomen des islamistischen Terrorismus allein sind die gestiegenen Ausschreibungen nicht zu erklären. Europol meldet eine vierstellige Zahl ausländischer Kämpfer, die in 2017 hinzugekommenen Ausschreibungen betragen aber in etwa das Achtfache." Es müsse geklärt werden, warum immer Menschen heimlich verfolgt würden, so Hunko.

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Wiesbaden | Die Zahl der Verkehrstoten ist im April 2018 deutlich gestiegen. 257 Menschen kamen nach vorläufigen Ergebnissen im vorletzten Monat bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben, 23 Personen oder 9,8 Prozent mehr als im April 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

New York | Der Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner, hat mehr globale Kooperation gefordert, um die Weltmeere vor Plastikmüll zu schützen. Man müsse eine internationale Form der Zusammenarbeit finden, sagte Steiner der "Welt" (Online-Ausgabe). Als Vorbild für ein Plastikabkommen könnte das Pariser Klimaabkommen dienen.

Landgraaf | In den Niederlanden ist am frühen Montagmorgen ein Van in eine Gruppe von Festivalbesuchern gefahren. Dabei kam ein Mensch ums Leben, teilte die Polizei mit. Drei weitere Personen wurden verletzt.

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