Panorama Panorama Welt

paris_schampselyx_holbox_shutterstock_2042017

"Islamischer Staat" reklamiert Anschlag in Paris für sich

Paris | aktualisiert | Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat den Anschlag in Paris für sich reklamiert. Eine entsprechende Mitteilung wurde am Donnerstagabend über die Kanäle des IS-Sprachrohrs "Amaq" verbreitet. Bei dem Anschlag am Donnerstag auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées wurde ein Polizist getötet, zwei weitere Polizisten wurden schwer verletzt, auch ein Passant soll betroffen gewesen sein.

Der Angreifer wurde erschossen. Bei dem Anschlag war ein Auto auf dem Champs-Élysées auf Höhe eines Polizeiwagens stehengeblieben, ein Mann war ausgestiegen und hatte das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab suchte nach einem möglichen Komplizen oder anderen Opfern.

"Wir können nicht ausschließen, dass es einen oder mehrere Komplizen gibt", sagte Pierre-Henry Brandet, Sprecher des Innenministeriums, vor Ort. Die Identifizierung des Angreifers sei noch nicht abgeschlossen. Laut erster Medienberichte soll er den Sicherheitskräften jedoch bekannt gewesen sein.

Es handele sich wahrscheinlich um einen Terroranschlag, sagte Frankreichs François Hollande in einer ersten Stellungnahme. Die Kandidaten für die Präsidentschaftswahl François Fillon und Marine Le Pen sagten ihre für Freitag angekündigten Wahlkampfauftritte ab.

Medien: Polizist bei Schießerei in Paris getötet

21:55 Uhr > Bei einer Schießerei auf den Champs-Elysées in Paris ist am Donnerstagabend mindestens ein Polizist getötet worden. Ein weiterer wurde verletzt, berichtet der Sender "France Info" unter Berufung auf das französische Innenministerium. Ein mutmaßlicher Schütze sei niedergeschossen worden.

Angaben über einen möglichen zweiten Täter würden noch geprüft. Die genauen Hintergründe der Schießerei sind noch unklar, ein terroristisches Motiv werde nicht ausgeschlossen.

Zurück zur Rubrik Panorama Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Welt

Rom | Die Zahl der Flüchtlinge über das Mittelmeer hat wieder zugenommen. Zwischen Jahresbeginn und dem 22. Juni registrierte Italien 71.978 Neuankömmlinge, die die zentrale Mittelmeerroute als Fluchtweg gewählt hatten. Das ist ein Plus von 27,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Islamabad | In Pakistan sind bei der Explosion eines Tanklasters mindestens 120 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich auf einer Schnellstraße nahe der Stadt Bahawalpur im Osten des Landes. Der Laster war nach Angaben von Rettungskräften ins Schleudern geraten und umgekippt.

Peking | In China ist bei einem Erdrutsch am Samstag ein ganzes Dorf verschüttet worden. Mehr als 140 Menschen in dem Dorf Xinmo im Kreis Mao in der südwestchinesischen Provinz Sichuan würden vermisst. Mehr als 40 Häuser seien von Geröll und Schutt begraben.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets