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Keine Überlebenden nach Flugzeugabsturz in Russland - Merkel kondoliert

Sotschi | aktualisiert | Beim Absturz einer russischen Militärmaschine mit 92 Menschen an Bord hat es keine Überlebenden gegeben. Die Maschine war am frühen Morgen in Sotschi gestartet und kurz darauf über dem Schwarzen Meer vom Radar verschwunden. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittag mit.

An Bord waren viele Sänger und Tänzer des Alexandrow-Ensembles, die auf dem Weg zu einem Auftritt auf einer Militärbasis in Syrien waren, außerdem neun Journalisten und acht Besatzungsmitglieder. Der Grund für den Absturz der Maschine vom Typ TU-154 ist noch unklar. Bundeskanzlerin Angela Merkel übermittelte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ihr Mitgefühl.

Ihre Gedanken seien bei den Angehörigen der vielen Opfer, hieß es in einer knappen Mitteilung. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, die Nachrichten vom Absturz eines russischen Militärflugzeugs mit einem großen Armeechor an Bord über dem Schwarzen Meer erfülle ihn mit tiefer Trauer. Er hoffe, dass vielleicht doch noch Überlebende gefunden und gerettet werden können.

"Unser Mitgefühl ist mit den Familien und Angehörigen der Opfer dieser schrecklichen Katastrophe."

Russisches Militärflugzeug mit über 90 Menschen vermisst

10:56 Uhr > Ein russisches Militärgflugzeug ist am Sonntagmorgen nach dem Start in Sotschi über dem Schwarzen Meer vom Radarschirm verschwunden.

An Bord der Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 sollen 91 Menschen sein. Bei den Passagieren handele es sich um einen Militärchor, der auf dem Weg zu einem Auftritt nach Syrien ist, heißt es in Medienberichten.

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