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Malta lässt "Aquarius" anlegen

Valletta | Der Inselstaat Malta lässt das Rettungsschiff "Aquarius" anlegen. Die 141 Flüchtlinge an Bord würden anschließend auf Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt, teilte die Regierung Maltas am Dienstag mit. Das Rettungsschiff hatte die Flüchtlinge am Freitag gerettet und seitdem einen sicheren Hafen gesucht.

Mehrere EU-Staaten, darunter Italien, Spanien und auch Malta hatten die Verantwortung für die Geretteten zunächst nicht bei sich gesehen. Nach Angaben der Regierung Maltas führten Verhandlungen zwischen dem Inselstaat und Frankreich dazu, dass man sich am Ende doch dazu bereit erklärte, das Schiff anlegen zu lassen. Der maltesische Premierminister Joseph Muscat dankte dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf Twitter für die Zusammenarbeit.

Auch die EU-Kommission habe die Bemühungen unterstützt, so Muscat.

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