Panorama Rad

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Abgestellt Fahrräder in Köln

Langfingern keine Chance geben – Fahrraddiebstahl in Köln

Köln | Es ist ein sonniger Frühlingsmorgen. Haustür auf und los gehen soll es zur Arbeit: mit dem Fahrrad. Doch dann das: das Rad ist nicht dort, wo es sein sollte. Jetzt beginnen die meisten Menschen fieberhaft zu überlegen: Habe ich das Fahrrad an einem anderen Platz abgestellt oder gar irgendwo vergessen? Aber das Fahrradschloss liegt kaputt auf dem Boden. Das Fahrrad wurde geklaut und die Laune ist von jetzt auf gleich auf dem Nullpunkt. Doch was nun?

In Köln wurden im Jahr 2017 rund 8.000 Fahrräder gestohlen. Die Zahl beinhaltet aber nur die gemeldeten Fahrraddiebstähle, die Dunkelziffer ist weitaus höher, sagt die Polizei Köln. Die Aufklärungsrate bei Fahrraddiebstählen liegt im Kölner Stadtgebiet bei nur fünf Prozent. Auf Grund dessen zeigen viele Opfer den Diebstahl ihres Fahrrads gar nicht erst an. Viele meiden den Gang zur Polizei, da sie der Meinung sind, das Fahrrad ist für immer verschollen. Doch man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, denn die Polizei Köln ist bemüht, die gestohlenen Fahrräder ihren Besitzern zurückzubringen.

Tipps beim Fahrraddiebstahl

Der Diebstahl sollte sofort der Polizei gemeldet und eine Anzeige erstattet werden. Den Diebstahl kann man über den Notruf 110 melden, ihn persönlich auf einer nahegelegenen Dienststelle oder online anzeigen.

Wer sein Fahrrad versichert hat, der muss Anzeige erstatten. Denn nur bei Vorliegen einer Anzeige besteht die Chance auf Erstattung des Schadens durch die eigene Versicherung. Wenn das Fahrrad aus dem Keller, der Garage oder dem Hausflur geklaut wurde, ist die Hausratversicherung schnellstmöglich zu informieren.

Viele Diebe stehlen Fahrräder nur um so schnell wie möglich von einem Ort zum anderen zu kommen, sagt die Kölner Polizei. Daher raten die Beamten in der näheren Umgebung Ausschau nach dem gestohlenen Rad zu halten und eventuell Flugblätter aufhängen, um Nachbarn und Mitbürger auf den Diebstahl aufmerksam zu machen und um Hilfe zu bitten.

Zudem ist es sinnvoll in den nächsten Tagen beim örtlichen Fundbüro vorbeizuschauen, vielleicht gab ein ehrlicher Finder das Rad dort ab.

Auf der Homepage der Polizei Köln kann neuerdings nach gestohlenen Fahrrädern gesucht werden. Dort wurde eine Fahndungsseite für gestohlene und sichergestellte Räder eingerichtet. Auf der Seite finden sich Fotos von den Fahrrädern, die mit einer Fotokennzeichnung versehen sind. Der rechtmäßige Besitzer des Rades notiert sich die Kennzeichnung und meldet sich bei der Polizei. Wer die Rahmennummer seines Fahrrads nicht notiert hat oder den Diebstahl nicht angezeigt hat, kann hier nach seinem Rad recherchieren.

Diebstahl vermeiden

Die Kölner Polizei benötigt Informationen zu dem gestohlenen Rad, um dieses an ihren Besitzer zurückzugeben. Deswegen sollte die Rahmennummer des Rads auf jeden Fall notiert und in einen Fahrradpass eingetragen werden. Der Fahrradpass ist wie eine Art Pers onalausweis für das Rad. Dort wird neben der Dokumentation der Rahmennummer weitere Merkmale und ein Foto des Rads hinterlegt. Den Fahrradpass kann man sich auf der Webseite der Polizei (Link fehlt) kostenlos herunterladen und ausdrucken. Für Smartphonenutzer gibt es den Pass als App zum downloaden. Zudem kann über eine Codierung des Rades im Fachhandel nachgedacht werden. Dieses Verfahren ermöglicht es der Polizei gestohlene Fahrräder leichter zu identifizieren. Die Polizei bietet die Möglichkeit das eigene Fahrrad im polizeieigenen Computersystem registrieren zu lassen. Dies ist auf jeder Kölner Polizeiwache kostenlos möglich.

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So lieber nicht. Mit diesem Schloss haben Diebe keine große Mühe.

Fahrrad sicher abschließen

Wer sein Fahrrad ordentlich sichern will, der darf am Schloss nicht sparen. . Schlösser aus massiven Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlösser bieten den besten Schutz. Dünne Ketten oder Spiralkabel werden von Dieben oft mühelos mit einem Seitenschneider durchgeschnitten. Es ist besonders wichtig das Rad immer an festen Gegenständen, etwa einem Fahrradständer oder einem Straßenschild, zu befestigen. Wird nur das Hinter- oder Vorderrad abgeschlossen, haben Langfinger oft kein Problem das Fahrrad einfach wegzutragen. Auch sollte der Drahtesel möglichst am Rahmen abgeschlossen werden, denn sonst droht die Gefahr, dass der Reifen einfach abmontiert wird.

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So sollte es sein. Ein stabiles Schloss, befestigt am oberen Rahmen und verbunden mit einem Gegenstand.

Ein wichtiger und oft nicht bekannter Tipp ist, dass Schloss möglichst hoch anzubringen. So haben Diebe größere Probleme einen Bolzenschneider zu betätigen. Durchschnittlich beschäftigt sich ein Dieb nicht länger als drei Minuten mit dem Knacken eines Schlosses. Das bedeutet: Je schwerer der Radbesitzer es den Dieben macht, umso eher bleibt sein Rad von einem Diebstahl verschont. Es soll auch helfen, das Fahrrad einfach mit zwei Schlössern zu sichern, so wird es der Dieb wahrscheinlich gar nicht erst versuchen. Gerade an öffentlichen Plätzen wie Unis, Schulen, Bahnhöfen, Schwimmbädern oder Stadien ist höchste Vorsicht geboten, denn da sehen die Langfinder oft leichtes Spiel.

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