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Radtour im Westen Köln - Entlang des Äußeren Grüngürtels von Marienburg bis Longerich

Gleich in Stadtnähe lädt der Äußere Grüngürtel zu Radtouren rund um Köln ein, die auch für heiße Tage geeignet sind. Folgen Sie Report-k.de mit dem Fahrrad von Marienburg bis nach Longerich – vorbei an Festungen, Sportanlagen und Seen.

Wäre im Hindergrund nicht der Autolärm von der nahen Militärringstraße, könnte sich der Radfahrer im Äußeren Grüngürtel wie mitten auf dem Land fühlen. Schattige Wälder, grüne Wiesen und hübsche Seen bestimmten den Ausblick bei der Tour rund ums linksrheinische Köln. Dabei ist die Großstadt zum Greifen nahe, wenn man vom Radweg nach rechts abbiegt und die Straße überquert.

Die Tour durch den Äußeren Grüngürtel führt vom Rheinufer in Marienburg über Müngersdorf und Bocklemünd bis nach Longerich und ist auch jetzt an heißen Tagen bestens geeignet, um sich mitten in der Natur zu erholen. Der heutige Grüngürtel entstand auf den Flächen des ehemaligen Festungsgürtels aus der Preußenzeit. 1923 wurde er nach den Plänen des Gartenarchitekten Fritz Encke angelegt, um eine grüne Lunge für die Stadt zu schaffen. Von den zwischen 1803 und 1881 errichteten Festungsanlagen sind einige Forts und Zwischenwerke bis heute erhalten geblieben. So zum Beispiel das Zwischenwerk VIIIb, das nur wenige Meter von Ausgangspunkt an der Stadtbahn-Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer entfernt liegt. Auf der planierten Fläche des Oberbaus lädt ein Ziergarten mit Rosen die Besucher zum Flanieren ein.

Zwei knallrote Stelen sollen Köln und Bonn verbinden

Am Bonner Verteiler fällt eine knallrote Stele ins Auge. Sie ist das Werk des Künstlers Lutz Fritsch und findet ihr Pendant 22 Kilometer entfernt am südlichen Ende der Autobahn A555 im Bonner Norden. Damit soll im Rahmen der Regionale 2010 die Verbindung zwischen den beiden Städten deutlich gemacht werden. Nach einem kurzen Abstecher in den Raderthaler Volkspark geht es nun durch den schattigen Wald entlang der Militärringstraße zum Decksteiner Weiher. Dort hat der FC neben einem großzügigen Trainingsgelände auch sein Geißbockheim, das Ausflüglern im Sommer eine schöne Terrasse bietet.

Vorbei an exotischen Bäumen

Die Tour führt nun am Ufer des Weihers entlang in Richtung Müngersdorf. Zwischendurch bietet sich ein Abstecher zum Biergarten der Decksteiner Mühle an (Gleueler Straße stadteinwärts). Auf dem Weg liegen außerdem zwischen der Gleueler Straße und dem Haus am See das Fort VI mit seinem schönen Felsengarten. Interessant ist jenseits der Stadtbahngleise und der Bachemer Landstraße das Arboretum, ein Anzuchtgebiet für exotische Bäume, die alle durch Hinweistafeln erklärt werden. Eine gute Möglichkeit für eine idyllische Pause bietet der Adenauer Weiher, der unmittelbar an das RheinEnergie-Stadion grenzt. Ein schmaler Weg führt um den See, wo Sitzbänke zum Verweilen einladen. Etwas exklusiver aber trotzdem bezahlbar ist der Club Astoria mit seinem großen Biergarten.

Für einen Zwischenstopp zum Abkühlen bietet sich auch das gerade wiedereröffnete Stadionbad an, das allerdings gerade am Wochenende sehr Überlaufen ist. Vom Fußballstadion geht es in den alten Ortskern von Müngersdorf mit der Kirche St. Vitalis. Von dort führt die Belvederestraße vorbei an alten Bauernhöfen wie dem Petershof (Hausnummer 19) oder dem wildromantische Pesche Hüsje (Hausnummer 39). Vom Haus Belvedere hat man über die Bahngleise hinweg einen guten Blick auf Köln.

Altwald-Bestände im Nüssenberger Busch

Weiter geht es von dort über Wiesen und Felder zur Pflanzenzuchtanstalt des Max-Planck-Instituts. Über den Vogelsangerweg bietet sich ein Abstecher zum Fort IV an, das an der Freimersdorfer Straße liegt. Durch Alt-Bocklemünd und Mengenich führt die Tour zum 19 Hektar großen Areal des Nüssenberger Buschs, das als Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet der Stadt gehört. Linksrheinisch befindet sich dort Kölns einziger 200-jähriger Altwald-Bestand, der in den Grüngürtel einbezogen wurde. Zurück zum Hauptbahnhof geht es vom S-Bahnhof Longerich, dem Zielpunkt der etwa dreistündigen Radtour, die einerseits durch die Geschichte Köln führt und die anderseits die grüne Seite der Großstadt den Radlern eindrucksvoll präsentiert.

Der Radausflug ist einfach zu bewältigen und hat kaum Steigungen. Er führt außerdem meistens durch schattige Wald- und Parkwege und eignet sich so auch gut für heiße Tage, wenn man an ausreichende Getränkevorräte denkt. Auf dem Weg gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Pausen und zum Einkehren.

Genauere Informationen gibt es in dem Radführer:
Norbert Schmidt, Reisen in
die Heimat, Bachem Verlag,
14,95 Euro

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