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Das Bootshaus "Alte Liebe".

Radtour rund um Rodenkirchen

Fremde Düfte und ungewohnte Landschaften bietet ein Radausflug rund um Rodenkirchen. Die etwa zweistündige Tour führt Radler vom Rhein über den Forstbotanischen Garten bis nach Immendorf und zur Rodenkirchener Uferpromenade.

Um fremde Düfte in die Nase zu bekommen und ungewohnte Landschaften zu sehen, muss man nicht unbedingt in den Flieger steigen und in die Ferne reisen. Schon ein paar Minuten mit dem Rad reichen aus, um fremde Welten zu erleben. So etwa, wenn man am Heinrich-Lübke-Ufer oder vom Bahnhof in Rodenkirchen auf den Sattel steigt und zum Forstbotanischen Garten radelt. Dort empfangen den Besucher neben neugierigen Pfauen japanische Wälder und kalifornische Mammutbäume. In den Ruinen des ehemaligen Forts gedeihen in einer Schlucht große Rhododendron-Büsche genauso wie der Heidegarten oder die asiatische Sicheltannen. Mehr als 2.000 Laubholzarten und 500 verschiedene Nadelhölzer bietet das kleine Paradies für Naturfreunde auf seinen gut 25 Hektar Fläche. Zu sehen gibt es einheimische Bäume genauso wie den Ahorn aus Nordamerika. Der Forstbotanische Garten wurde 1964 eröffnet. Wer ihn besuchen will, muss allerdings vom Rad absteigen (Öffnung: ab 9 Uhr). Unweit der Anlage kommen die Radler in Finkens Garten noch eine weitere grüne Oase zu sehen.

In Hahnwald wohnt die Prominenz

Danach bietet sich die Fahrt in den schön gelegenen Kölner Stadtteil Immendorf an. Zuerst geht es durch das vornehme Villenviertel Hahnwald mit seinen weißen Prachtbauten und den großzügigen Parks. Mit 170 Quadratkilometern hat Hahnwald übrigens die größte Wohnfläche Kölns zu bieten, was nicht nur Prominente zu schätzen wissen. Weiter geht es nun an Rondorf vorbei ins benachbarte Immendorf. Die Kirche St. Servatius ist dank ihrer Lage auf einem Hügel schon von Weitem erkennbar. Das Dorf selbst liegt in einer ehemaligen Rinne des Rheins, was den Bewohnern bis in die 20er Jahre hinein regelmäßige Überschwemmungen einbrachte. Neben der bis heute bestimmenden Landwirtschaft war der Weinbau vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ein wichtiger Erwerbszweig des Ortes. Davon zeugt noch der gegenüber der Kirche gelegene Bitzerhof, der einst ein Weingut beherbergte und sich heute als Gasthof für eine Pause bei der Tour anbietet.

Schon die Römer bauten in Sürth ihren Wein an

Weniger idyllisch, dafür aber wirtschaftlich bedeutend, sind der Godorfer Hafen und die große Shell-Raffinerie. Vorbei an der alten Mühle geht es, nachdem man die Bahngleise überquert hat, nach Sürth. Der schöne Radweg führt direkt am Rhein entlang. Die Geschichte des Stadtteils, der seit 1975 zu Köln gehört, geht zurück bis zu den Römern, die dort Wein zur Selbstversorgung anbauten. Alte Hofnamen wie Beim Keltersdorf deuten auf eine Weinbaukultur bis ins Mittelalter hin. Bekannte Weinmarken waren zum Beispiel der Sürther Mönchsgüter-Riesling. Allerdings war der Wein relativ sauer und herb.

Die letzte Etappe der etwa 20 Kilometer langen Radtour führt nun über Michaelshoven nach Rodenkirchen. Dort lädt die breite Rheinpromenade zum Schlussspurt ein. Wer den Rhein noch genießen will, kann an einem der kleinen Sandstrände eine Pause einlegen oder auf dem Bootshaus "Alte Liebe" einkehren und den Ausflug bei einem Kaffee oder einem kühlen Kölsch noch einmal Revue passieren lassen.

Genaue Infos zur Tour gibt es in dem im Bachem Verlag erschienen Radführer "Mit dem Fahrrad rund um Köln" (Norbert Schmitt, 14,95 Euro). Die Tour ist einfach und auch für ungeübte Radler leicht zu bewältigen. Sie dauert etwa zwei Stunden (ohne Pausen).

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