Panorama Rad

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 Vorbei Industrie-Anlagen und Natur pur führt die Radtour im Kölner Norden.

Radtour vom Niehler Hafen bis zur Wacht am Rhein

Trotz großer Industrie-Anlagen bietet eine Radtour im Kölner Norden reichlich Natur und Kultur. So führt die 30 Kilometer lange Rundtour etwa vorbei am Stammheimer Schlosspark und dem Japanischen Garten am Bayer-Werk.

Große Industrieanlagen bestimmen das Rheinufer im Kölner Norden. Dazu zählt der Niehler Hafen genauso wie die Fordwerke und der Chempark in Leverkusen. Trotzdem bietet eine Radtour entlang des großen Flusses reichlich Natur und Kultur. Los geht’s am Niehler Hafen. Die 30 Kilometer lange Radtour führt zu erst nach Mülheim und zum Stammheimer Schlosspark, bevor über Flittard der Japanische Garten am Bayer-Werk erreicht wird. Der Rückweg führt linksrheinisch über Merkenich und Niehl zurück zum Ausgangspunkt.

Radweg zwischen Industrie und Natur pur

Von der Haltestelle Sebastiansstraße (Linie 16) geht es zuerst über den Niehler Damm zur Fußgängerbrücke, die den Niehler Hafen überspannt. Die Auffahrt ist nur bei genauem Hinsehen auf Anhieb erkennbar. Auf der Brücke hat der Radler einen großartigen Blick über den wichtigsten Industriehafen der Region. An den beiden großen Containerterminals entladen Kranbrücken die großen Binnenschiffe und bringen die Fracht auf Lastwagen oder Züge. Ein völlig anderes Bild bietet der Weg entlang des Rheins, der am Ende der Brücke beginnt. Durch eine schattige Allee geht vorbei an satt grüne Wiesen und den dort weidenden Schafen.

Über die Mülheimer Brücke führt der Weg nun ins rechtsrheinische Köln. Von der Brückenrampe geht es zurück ans Rheinufer. Dort lohnt sich eine kurze Pause an der früheren Schifferkirche St. Clemens. Bereits im 12. Jahrhundert gab es an dieser Stelle eine Kapelle. Von der Terrasse vor der Kirche blickt der Hl. Nepomuk als Schutzheiliger der Brücken über den Rhein und die zahlreichen Fracht- und Passagierschiffe.

Stammheimer Schlosspark mit Kunstausstellung

Das nächste Ziel ist der Stammheimer Schlosspark, den man über einen schönen Uferweg erreichen kann. Dort kommt man an der ehemaligen Schlackenbergwerft mit ihren Arkadenbögen vorbei. Wo einst hart gearbeitet wurde, lädt heute eine hübsche Grünanlage zum Verweilen ein. Vom Schloss Stammheim ist heute nur noch der Schlosspark zu sehen. Die Gebäude selbst wurden 1944 ein Opfer der Bombenangriffe. Im Park begegnen sich Kunst und Natur. Die Kunstwerke wurden anlässlich der Ausstellung „Rheinblicke – Einblicke“ von Künstlern aus der Region geschaffen. Dazu zählt auch der goldene „Lilienthal Mops“ von Michael Stamm, der mit seinen filigranen Insektenflügeln bereit zum Abheben scheint.

Die Tour führt den Radler nun von Rhein weg in Richtung Flittard. An der Egonstraße, die zum Stadtteil führt, fällt der Blick rechts auf die weiße Telegraphenstation, die als optischer Telegraph zwischen 1833 und 1848 zur Übermittlung von Staatsdepeschen diente. Insgesamt gab es 61 solcher Stationen. Etwa zwei Stunden dauerte es, bis ein Telegramm die Strecke zwischen Köln und Berlin geschafft hatte.

Der Japanische Garten gilt als einer der schönsten Parks Deutschlands

Von Flittard geht es zum Chempark in Leverkusen, wo der Japanische Garten als besondere Attraktion die Besucher erwartet. War es gerade noch ein Hochzeitspaar, das für sein Foto einen besonderen Platz gesucht hatte, sind es jetzt eine Gruppe Japaner, die ein Stück Heimat mitten in Europa aufgeregt bestaunen. Was als Privatgarten des ehemaligen Generaldirektors Carl Duisberg 1913 angelegt und nach einer Japanreise der Bayerchefs komplett umgestaltet wurde, gehört inzwischen zu den schönsten Parks in Deutschland. Fast unwirklich wirken die fernöstlichen Teichanlagen, Steinfiguren und Brücken der Anlage.

Vom Chempark passiert der Radler nun Wiesdorf, um zum Neulandpark zu gelangen, der anlässlich der Landesgartenschau 2005 auf einer ehemaligen Mülldeponie angelegt wurde. Durch ihn hat Leverkusen wieder die Möglichkeit erhalten, ein Naherholungsgebiet direkt am Rhein zu nutzen. Auf der schönen Restaurantterrasse der Wacht am Rhein bietet sich eine Mittagspause an. Über den relativ schmalen Radweg entlang der Autobahnbrücke der A1 führt der Weg zurück nach Köln. Wer nach dem Mittagessen als Stärkung noch einen Nachtisch braucht, sollte im Eiscafé Dolomiti an der Merkenicher Hauptstraße stoppen. Dort gibt es elf verschiedene Spagettieis-Varianten. Den Rückweg zur Stadtbahn-Haltestelle Sebastiansstraße bestimmen die Fordwerke, die nun entlang der Emdener Straße passiert werden. Von dort kann auch die Linie 12 zur Rückkehr in die Innenstadt benutzt werden.

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