Panorama Rad

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Teilnehmer des Ride of Silence im Jahr 2016

Ride of Silence 2017 morgen und am Freitag in Köln

Köln | Die Ride of Silence wird in diesem Jahr am morgigen Mittwoch, 17. Mai, bereits zum dritten Mal stattfinden. Die „stille Gedenkfahrt“ soll dabei an schwer verunfallte oder getötete Radfahrer weltweit zur gleichen Uhrzeit gedenken. Aufgrund der räumlichen Distanz, zwischen den Unfallorten, wird die Ride of Silence in diesem Jahr an zwei Tagen und an zwei verschiedenen Orten stattfinden, erklärt der Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC).

Weltweit wird am 17. Mai zur gleichen Uhrzeit (19 Uhr) gefahren. Aufgrund der räumlichen Distanz zwischen den Unfallorten, gibt es in Köln in diesem Jahr am 19. Mai um 19 Uhr einen zusätzlichen zweiten Ride of Silence in Porz. Der ADFC Köln lädt alle Kölner Radfahrenden zur Mitfahrt ein. Dem Anlass und Namen der Tour entsprechend fahren alle Radfahrer schweigend. Üblich sei es, beim Ride of Silence in weißer Kleidung mitzufahren. An den Unfallstellen bestehe zudem die Möglichkeit, Blumen oder Kerzen abzulegen. Die ausgewählten Unfallstellen stehen stellvertretend für alle im Stadtgebiet verunfallten Radfahrenden. An drei Orten wolle der ADFC Geisterräder aufstellen.

Ride of Silence Kön 

17. Mai um 19 Uhr Rudolfplatz

19. Mai um 19 Uhr Bürgeramt Porz

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Foto: Paul Hense/ADFC | Geisterradaufstellung an der Aachener Straße

17. Mai um 19 Uhr Rudolfplatz

Erster Station: Stadtwald, Ecke Dürener Straße / Militärring. Hier wurde am 26.05.2016 ein 71-Jähriger Radfahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Zweiter Station: Ecke Gottesweg / Rhöndorfer Straße. Hier ereigneten sich am 19. und 20.12.2016 zwei beinahe identische Linksabbiegerunfälle. Einer der beiden jeweils 80-Jährigen Radfahrer verstarb im Krankenhaus. Für ihn werde der ADFC ein Geisterrad aufstellen.

Dritte Station: Bahnübergang am Rheinufer, Höhe Tacitusstraße und gedenken dort der 28jährigen Radfahrerin, die dort am 21.09.2016 von einer Bahn erfasst wurde und tödlich verunglückte. Hier steht bereits ein Geisterrad.

19. Mai um 19 Uhr Bürgeramt Porz

Für teilnehmende Radfahrer aus der Innenstadt werde eine gemeinsame Anfahrt um 18 Uhr ab Deutzer Werft angeboten.

Erste Station: Autobahnanschlussstelle Wahn. In der Heidestraße wurde am 10.03.2017 ein 73jähriger E-Bike-Fahrer von einem Auto erfasst, dass von der Autobahn A59 abfuhr. Er verstarb am Folgetag im Krankenhaus. An dieser Stelle stelle der ADFC ein Geisterrad auf.

Zweite Station: Alte Kölner Straße in der Wahner Heide. Hier erfasste am 25.03.2017 ein Motorrad auf Höhe des Parkplatzes am Rösrather Weg einen 32-jährigen Rennradfahrer, der noch an der Unfallstelle verstarb. Auch werde ebenfalls ein Geisterrad aufgestellt.

Hintergrund Ride of Silence

Diese stille Gedenkfahrt an schwer verunfallte oder getötete Radfahrer hat ihren Ursprung in den USA. Nachdem im Jahr 2003 ein Radfahrer in Dallas, Texas im Straßenverkehr tödlich verunglückte, organisierten seine Freunde zur Erinnerung und Mahnung den ersten „Ride of Silence“. Seitdem findet dieser jährlich statt, informiert der ADFC. Zunächst schlossen sich weitere US-Städte an, später weitete sich dies auf Städte weltweit aus.

Seit 2015 gibt es den Ride of Silence auch in Deutschland neben Köln auch in weiteren Städten.

Ratsgruppe Gut fordert Umdenken in der Verkehrspolitik

Für die Ratsgruppe Gut erklärt Verkehrsausschussmitglied Tobias Scholz: „Wir fordern von der Stadt Köln ein Umdenken in der Verkehrspolitik. Dazu gehört das Entschärfen von Unfallschwerpunkten wie freilaufenden Rechtsabbiegern und guter Sichtkontakt zwischen allen Verkehrsteilnehmern. Grundsätzlich hat sich der Verkehr an der Gesundheit und Unversehrtheit seiner schwächsten Teilnehmer zu orientieren, den Fußgängern und Radfahrern.“

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