Welt Nachrichten

London | Prinz Harry und seine Frau Meghan haben angekündigt, sich von ihren "ranghohen" Positionen im britischen Königshaus zurückzuziehen. Nach "mehreren Monaten der Überlegung und internen Diskussionen" sei man zu diesem Schluss gekommen, teilte das Paar am Mittwochabend mit. Man wolle daran arbeiten, sich finanziell unabhängig zu machen, während man die britische Königin Elisabeth II. weiterhin "in vollem Umfang" unterstütze.

Teheran | In der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran ist am Mittwoch ein ukrainisches Passagierflugzeug abgestürzt. Alle 176 Personen an Bord seien dabei ums Leben gekommen, berichten iranische Medien unter Berufung auf Behördenangaben. Demnach handelt es sich um 167 Passagiere und neun Crew-Mitglieder.

Hongkong | Die Proteste in Hongkong gehen weiter. Am Sonntag sind wieder Hundertausende auf die Straße gegangen. Civil Human Rights Front spricht von rund 800.000 Teilnehmer an dem Demonstrationszug, den sie organisiert haben.

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Helsinki | Wegen einer zunehmenden Zahl von gewalttätigen Übergriffen durch Rechtsextremisten hat die finnische EU-Ratspräsidentschaft einen fehlenden Überblick über die aktuellen europaweiten Entwicklungen in diesem Feld kritisiert und "die Notwendigkeit eines umfassenden Lageüberblicks" in der Europäischen Union angemahnt.

London | Bei der Terror-Attacke an der London Bridge sind am Freitag mindestens zwei Menschen von einem Angreifer getötet worden, der Mann wurde später von der Polizei erschossen. Während die Polizei der britischen Hauptstadt zunächst nur den Tod des Angreifers bestätigte und mitteilte, dass dieser auf mehrerer Personen eingestochen habe, meldete die BBC die zwei Todesopfer unter Berufung auf eigene Quellen. Die weiteren Umstände seien Unklar, hatte Polizeisprecher Neil Basu am Nachmittag vor Journalisten gesagt.

Den Haag | Nur wenige Stunden nach einer tödlichen Messerattacke in London sind auch in Den Haag, wo das niederländische Parlament und die Regierung ihren Sitz haben, mehrere Menschen mit einer Stichwaffe attackiert worden. Das bestätigte die örtliche Polizei am Abend und sprach von drei Verletzten. Der Vorfall habe sich in der Grote Marktstraat ereignet, der zentralen Einkaufsstraße, die am Freitag wegen des "Black Friday" gut besucht war.

Edinburgh | Mehr als 30 Jahre nach dem Anschlag auf einen Jumbo-Jet der früheren US-Fluglinie Pan Am über dem schottischen Lockerbie wird der Terrorakt möglicherweise juristisch komplett neu aufgerollt. Als Schuldiger wurde 2001 der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basit Ali al-Megrahi verurteilt, doch dessen Angehörigen legten Revision ein. Anfang 2020 will die Scottish Criminal Cases Review Commission (SCCRC) nach Informationen der "Welt am Sonntag" darüber entscheiden, ob sie dem obersten Gericht in Schottland, dem High Court of Justiciary, die Eröffnung eines Berufungsverfahren empfiehlt.

London | Der britische Prinz Andrew legt seine öffentliche Ämter wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal vorerst nieder. Seine Verbindungen zu dem verstorbenen US-Investmentbanker und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hätten zu einer wesentlichen Störung innerhalb der königlichen Familie geführt, teilte Prinz Andrew am Mittwochabend mit. Deshalb habe er die britische Königin Elisabeth II. darum gebeten, von seinen öffentliche Ämtern "für absehbare Zeit" zurückzutreten.

Fresno | In Fresno im US-Bundesstaat Kalifornien sind am Sonntagabend mindestens vier Personen bei einer Schießerei ums Leben gekommen.

Hongkong | Joshua Wong, Wortführer der Proteste in Hongkong, hält die Gewalt der Demonstranten gegen die Polizei für gerechtfertigt. "Mit rein friedlichem Protest werden wir unser Ziel nicht erreichen", sagte Wong der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe).

Jakarta | Im Indischen Ozean vor der indonesischen Inselgruppe Molukken hat sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Ortszeit) ein starkes Seebeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke zwischen 7,0 und 7,3 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Brüssel | NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat eindringlich davor gewarnt, die "großen Fortschritte" im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) in Syrien aufs Spiel zu setzen. Gefangene IS-Kämpfer dürften nicht entkommen oder freigelassen werden, sagte Stoltenberg der "Bild am Sonntag". "Alle Kräfte, die das Gebiet dort kontrollieren, müssen auch die ISIS-Terroristen unter Kontrolle halten - ganz egal, ob man diese Kräfte mag oder nicht."

New York | Der ehemalige Chefredakteur des US-amerikanischen Gesellschaftsmagazins "Vanity Fair" glaubt an Mord im Fall Jeffrey Epstein. "Ich schätze, dass Epstein getötet wurde", sagte Graydon Carter der "Welt am Sonntag". "Eine Menge mächtiger Männer und Frauen, die er verletzte, wollten ihn tot."

Tall Abyad | In der syrischen Stadt Tall Abyad an der Grenze zur Türkei sind mindestens 13 Menschen bei einer Autobombenexplosion ums Leben gekommen. "Nach ersten Erkenntnissen wurden bei der Explosion in der nordöstlichen Stadt 13 Zivilisten getötet und etwa 20 weitere verletzt", hieß es in einer Erklärung des türkischen Verteidigungsministeriums am Samstag. Die Explosion habe sich auf einem Marktplatz ereignet.

Bamako | Im westafrikanischen Mali sind bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt am Freitag mindestens 50 Soldaten ums Leben gekommen. Der Islamische Staat (IS) hat sich am Samstag zu der Attacke bekannt. Der angegriffene Stützpunkt liegt an der Grenze zum Nachbarland Niger.

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