Panorama Welt Nachrichten

Deutscher Botschafter in Indien dringt auf Sauerstofflieferungen

Neu-Delhi | Der deutsche Botschafter in Indien, Walter Lindner, dringt auf Sauerstoff für Corona-Infizierte. "Es gibt Situationen, wo Menschen auf den Straßen vor den Krankenhäusern ersticken, weil sie abgewiesen wurden, auch weil aktuell zu wenig medizinischer Sauerstoff verfügbar ist", sagte er der "Rheinischen Post" und dem "General-Anzeiger" (Mittwochausgaben). Indien brauche jetzt vor allem Sauerstoff und Atemgeräte.

"Und dann natürlich Masken und Medikamente." Wenn die Bundeswehr eine mobile Anlage zur Herstellung von Sauerstoff per Lufttransport nach Indien brächte, was derzeit geprüft werde, "könnten Hunderte Menschen permanent mit Sauerstoff versorgt werden", sagte Lindner. Die deutsche Linde-Gruppe und die indische Tata-Gruppe versuchten gerade weltweit in einer gemeinsamen Initiative, 24 Tanks aufzutreiben, mit denen der lebensrettende Sauerstoff von den Produktionsstätten zu den Corona-Hotspots in Indien transportiert werden könnte.

Lindner sagte: "Ich gehe davon aus, dass wir die Hilfe schnell nach Indien bringen können. Wie haben hier sehr schnell reagiert." Es sei ein Wettlauf gegen die Zeit.

"Jeder Tag zählt." In Indien halten sich nach den Worten Lindners gegenwärtig noch "einige Tausend" Deutsche auf, überwiegend Geschäftsleute. "Viele Deutsche sind aber auch ausgereist, weil ihnen der Verbleib im Land zu gefährlich erschien, weil das Gesundheitssystem kollabiert", so der Diplomat.

Aktuell seien etwa 120 Millionen der insgesamt 1,3 Milliarden Inder geimpft. "Die indische Regierung möchte auch Impfstoff ins Ausland liefern, sie muss jetzt aber erst einmal auch an die eigene Bevölkerung denken", sagte der deutsche Botschafter.

Zurück zur Rubrik Welt Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Welt Nachrichten

Mexiko-Stadt | In Mexiko-Stadt sind am späten Montagabend mindestens 13 Menschen bei dem Einsturz einer Metro-Brücke ums Leben gekommen.

Meron | In Israel sind bei einer Massenpanik mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen und über 150 weitere verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Donnerstagabend bei einem religiösen Fest Ultraorthodoxer im Norden des Landes. Laut Zeugenangaben soll die Örtlichkeit stark überfüllt gewesen sein.

N’Djamena | Tschads Langzeitherrscher Idriss Déby ist tot. Er starb während eines Truppen-Besuchs im Norden des zentralafrikanischen Binnenstaats, teilte ein Armee-Sprecher am Dienstag mit. Déby war demnach an der Frontlinie, um Soldaten zu besuchen, die gegen Rebellen kämpften.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >