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Das Symbolfoto zeigt Menschen in Colombo

Mehr als 185 Tote bei Anschlagserie in Sri Lanka

Colombo | aktualisiert | Nach der Anschlagserie in Sri Lanka am Ostersonntag ist die Zahl der Toten auf mehr als 150 gestiegen. Hunderte weitere Personen wurden durch die Explosionen verletzt, berichten mehrere örtliche Medien übereinstimmend unter Berufung auf Polizeiangaben. Unterdessen stieg die Zahl der Toten weiter: Mindestens 185 Menschen wurden übereinstimmenden Medienberichten zufolge bei den Anschlägen getötet. Knapp 500 weitere Personen wurden durch die Explosionen verletzt.

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Ein weiterer Anschlag wird gemeldet, hier sollen zwei Menschen getötet worden sein.
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Die Anschlagserie hatte sich gegen drei Kirchen in verschiedenen Gegenden des Inselstaats sowie drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo gerichtet. Die Detonationen in den Kirchen sollen sich Medienberichten zufolge während der Ostermessen ereignet haben. Laut Polizeiangaben ereignete sich die Anschlagserie innerhalb einer halben Stunde.

Unter den Opfern sollen auch mehrere Ausländer sein. Die Bundesregierung reagierte schockiert auf die Anschläge: "Entsetzen über die Nachricht, dass Christen auf Sri Lanka während der Ostermessen angegriffen und getötet wurden", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagmorgen auf Twitter. "Wir trauern um sie und beten für die Verletzten und Familien. Terrorismus, religiöser Hass und Intoleranz dürfen nicht siegen." Die genauen Hintergründe der Attentate waren zunächst unklar. Zu den Anschlägen bekannte sich bislang niemand.

Sri Lanka ist mehrheitlich buddhistisch geprägt. Nur rund sieben Prozent der Bevölkerung des Landes sind laut der aktuellsten Volkszählung Christen.

Mindestens zwei Tote bei weiterer Explosion in Sri Lanka

Nach der Anschlagserie in Sri Lanka am frühen Ostersonntag sind am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bei einer weiteren Explosion mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die insgesamt siebte Detonation des Tages habe sich in einem Vorort der Hauptstadt Colombo ereignet, berichten mehrere lokale Medien übereinstimmend. Demnach war erneut ein Hotel das Ziel.

Durch die sechs vorherigen Explosionen waren aktuellen Angaben zufolge mindestens 185 Menschen getötet worden. Knapp 500 weitere Personen wurden durch die Anschläge verletzt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch weiter steigen könnte.

Die ursprüngliche Anschlagserie hatte sich gegen drei Kirchen in verschiedenen Gegenden des Inselstaats sowie drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo gerichtet. Die Detonationen in den Kirchen ereigneten sich während der Ostermessen. Laut Polizeiangaben fand die Anschlagserie innerhalb einer halben Stunde statt.

Unter den Opfern sollen auch mehrere Ausländer sein. Ob auch Deutsche betroffen sind, konnte zunächst nicht festgestellt werden. "Die deutsche Botschaft in Colombo bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob Deutsche betroffen sind", teilte das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts mit.

Die Situation sei aktuell unübersichtlich. Urlauber auf der Insel sollten sich bei ihren Verwandten und Freunden melden, so das Krisenreaktionszentrum weiter. Die genauen Hintergründe der Attentate waren auch am Sonntagmittag noch unklar. Zu den Anschlägen bekannte sich bislang niemand. Eigentlich gilt das bei Urlaubern beliebte Land seit dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 2009 als sicher.

Mehrere Festnahmen nach Anschlagserie in Sri Lanka

Nach der Anschlagserie in Sri Lanka vom Ostersonntag mit zahlreichen Toten sind am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) mindestens sieben Personen festgenommen worden, die im Zusammenhang mit den Anschlägen stehen sollen. Das berichten mehrere lokale Medien übereinstimmend unter Berufung auf Behördenangaben. Weitere Details zu den festgenommenen Personen wurden zunächst nicht genannt.

Durch die insgesamt acht Explosionen kamen aktuellen Angaben zufolge mindestens 190 Menschen ums Leben, knapp 500 weitere Personen wurden verletzt. Regierungsangaben zufolge handelte es sich bei den meisten der Explosionen um Selbstmordanschläge. Die ursprüngliche Anschlagserie hatte sich gegen drei Kirchen in verschiedenen Gegenden des Inselstaats sowie drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo gerichtet.

Die Detonationen in den Kirchen ereigneten sich während der Ostermessen. Unter den Opfern sollen auch mehrere Ausländer sein. Ob auch Deutsche betroffen sind, war auch am Sonntagmittag noch unklar.

Sri Lanka: Bombe am Flughafen der Stadt Colombo entschärft

Am Flughafen der Stadt Colombo in Sri Lanka ist eine Bombe entschärft worden. Das berichtet BNO News unter Berufung auf lokale Behörden. Zuvor hatte ein Journalist von Sky News, der sich zur Zeit der Entschärfung der Bombe am Flughafen in Colombo aufhielt, über den Fall auf Twitter berichtet.

Bei der Anschlagserie in Sri Lanka am Ostersonntag kamen mindestens 215 Menschen ums Leben, knapp 450 weitere Personen wurden verletzt. Unter den Opfern sind nach aktuellen Angaben 35 Ausländer. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass auch Deutsche unter den Opfern sind.

Insgesamt wurden nach Angaben lokaler Behörden 13 Personen im Zusammenhang mit den Anschlägen festgenommen. Die ursprüngliche Anschlagserie hatte sich gegen drei Kirchen in verschiedenen Gegenden des Inselstaats sowie drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo gerichtet. Die Detonationen in den Kirchen ereigneten sich während der Ostermessen.

Die Regierung Sri Lankas hatte als Reaktion auf die Anschläge eine Ausgangssperre angekündigt. Diese soll von 18 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr deutscher Zeit) bis Montag um 6 Uhr andauern. Eigentlich gilt das bei Urlaubern beliebte Land seit dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 2009 als sicher.

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Stimmen zu den Anschlägen

Maas verurteilt Anschlagserie in Sri Lanka

Nach der Anschlagserie in Sri Lanka am Ostersonntag hat Außenminister Heiko Maas (SPD) sich entsetzt geäußert. "Die Nachrichten aus Sri Lanka machen fassungslos. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und hoffen mit den Verletzten", schrieb er am Sonntagmorgen auf Twitter.

Am Osterfest so viel Hass zu erleben schmerze. "Ostern ist ein Fest der Liebe, das uns lehrt: Hass unsererseits kann nie die Lösung sein", so Maas. Unterdessen stieg die Zahl der Toten weiter: Mehr als 150 Menschen wurden Polizeiangaben zufolge bei den Anschlägen getötet.

Steinmeier kondoliert nach Anschlägen in Sri Lanka

Nach der Anschlagserie in Sri Lanka am Ostersonntag mit zahlreichen Toten hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Präsidenten des Inselstaats, Maithripala Sirisena, kondoliert. "Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden", schrieb Steinmeier am Sonntagvormittag. Besonders niederträchtig sei, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser "hinterhältigen Angriffe" wurden.

"Deutschland steht an Ihrer Seite in der Entschlossenheit, dem menschenverachtenden Terror entgegenzutreten", so Steinmeier weiter. Der Bundespräsident übermittelte seine Anteilnahme. "Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung. Meine Gedanken sind auch bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer und den Helfern vor Ort", fügte er hinzu. Zuvor hatte sich bereits Außenminister Heiko Maas (SPD) "fassungslos" über die Anschläge gezeigt. Am Osterfest so viel Hass zu erleben schmerze, schrieb er am Sonntagmorgen auf Twitter.

"Ostern ist ein Fest der Liebe, das uns lehrt: Hass unsererseits kann nie die Lösung sein.".

Trump verurteilt "schreckliche Terroranschläge" in Sri Lanka

US-Präsident Donald Trump hat die Anschlagserie in Sri Lanka vom Ostersonntag mit zahlreichen Toten scharf verurteilt. "Heartfelt condolences from the people of the United States to the people of Sri Lanka on the horrible terrorist attacks on churches and hotels that have killed at least 138 million people [sic!] and badly injured 600 more", schrieb Trump am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) auf Twitter. Die USA stünden zur Hilfe bereit.

Bei der Zahl der Toten unterlief dem US-Präsidenten in seiner Nachricht dem Vernehmen nach ein Tippfehler: Durch die insgesamt acht Explosionen am Ostersonntag kamen aktuellen Angaben zufolge mindestens 190 Menschen ums Leben, knapp 500 weitere Personen wurden bei den Anschlägen verletzt.

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