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NATO-Generalsekretär: Bagdadis Tod nicht das Ende vom IS

Brüssel | NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat eindringlich davor gewarnt, die "großen Fortschritte" im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) in Syrien aufs Spiel zu setzen. Gefangene IS-Kämpfer dürften nicht entkommen oder freigelassen werden, sagte Stoltenberg der "Bild am Sonntag". "Alle Kräfte, die das Gebiet dort kontrollieren, müssen auch die ISIS-Terroristen unter Kontrolle halten - ganz egal, ob man diese Kräfte mag oder nicht."

Im Zuge der türkischen Invasion in Nord-Syrien war vielen inhaftierten IS-Kämpfern die Flucht gelungen. Den Tod von IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi bezeichnete Stoltenberg als "Meilenstein" im Kampf gegen die Terrororganisation. Er warnte aber zugleich davor, sich auf dem Erfolg auszuruhen.

Bagdadis Tod bedeute nicht das Ende von IS, so Stoltenberg. Der Islamische Staat sei noch lange nicht besiegt. "Wir müssen sicherstellen, dass er nicht zurückkehrt."

Der IS habe zwar kein Territorium mehr, "lebt aber weiter", so der NATO-Generalsekretär. IS unterhalte "Schläferzellen, heimliche Netzwerke und arbeitet daran, zurückzukommen." Auch die NATO müsse sich weiter im Kampf gegen ISIS engagieren.

"Unsere Mission ist noch nicht ganz erfüllt. Deshalb müssen die Anstrengungen der internationalen Anti-IS-Koalition weitergehen. Deutschland leistet hier einen wichtigen Beitrag."

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