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NATO-Generalsekretär: Bagdadis Tod nicht das Ende vom IS

Brüssel | NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat eindringlich davor gewarnt, die "großen Fortschritte" im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) in Syrien aufs Spiel zu setzen. Gefangene IS-Kämpfer dürften nicht entkommen oder freigelassen werden, sagte Stoltenberg der "Bild am Sonntag". "Alle Kräfte, die das Gebiet dort kontrollieren, müssen auch die ISIS-Terroristen unter Kontrolle halten - ganz egal, ob man diese Kräfte mag oder nicht."

Im Zuge der türkischen Invasion in Nord-Syrien war vielen inhaftierten IS-Kämpfern die Flucht gelungen. Den Tod von IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi bezeichnete Stoltenberg als "Meilenstein" im Kampf gegen die Terrororganisation. Er warnte aber zugleich davor, sich auf dem Erfolg auszuruhen.

Bagdadis Tod bedeute nicht das Ende von IS, so Stoltenberg. Der Islamische Staat sei noch lange nicht besiegt. "Wir müssen sicherstellen, dass er nicht zurückkehrt."

Der IS habe zwar kein Territorium mehr, "lebt aber weiter", so der NATO-Generalsekretär. IS unterhalte "Schläferzellen, heimliche Netzwerke und arbeitet daran, zurückzukommen." Auch die NATO müsse sich weiter im Kampf gegen ISIS engagieren.

"Unsere Mission ist noch nicht ganz erfüllt. Deshalb müssen die Anstrengungen der internationalen Anti-IS-Koalition weitergehen. Deutschland leistet hier einen wichtigen Beitrag."

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New York | Der ehemalige Chefredakteur des US-amerikanischen Gesellschaftsmagazins "Vanity Fair" glaubt an Mord im Fall Jeffrey Epstein. "Ich schätze, dass Epstein getötet wurde", sagte Graydon Carter der "Welt am Sonntag". "Eine Menge mächtiger Männer und Frauen, die er verletzte, wollten ihn tot."

Tall Abyad | In der syrischen Stadt Tall Abyad an der Grenze zur Türkei sind mindestens 13 Menschen bei einer Autobombenexplosion ums Leben gekommen. "Nach ersten Erkenntnissen wurden bei der Explosion in der nordöstlichen Stadt 13 Zivilisten getötet und etwa 20 weitere verletzt", hieß es in einer Erklärung des türkischen Verteidigungsministeriums am Samstag. Die Explosion habe sich auf einem Marktplatz ereignet.

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