Politik Nachrichten Bundestagswahl 2017

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Linken-Spitzenkandidat Bartsch kritisiert SPD und Grüne

Berlin | Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat der Linkspartei für die Bundestagswahl, hat SPD und Grüne scharf kritisiert: "Als die SPD in den Umfragen nach oben ging, sprachen die Grünen auf einmal viel von Mitte-links. Jetzt, wo die CDU vorne liegt, schmust Cem Özdemir mit Wolfgang Schäuble", sagte Bartsch der "Welt" (Donnerstag). "Diese Wendemanöver werden in Verbindung mit der grünen Besserwisserattitüde nahezu unerträglich."

Ihm gehe eine Partei, "die glaubt, in allem recht zu haben, und es immer am besten weiß, gehörig auf den Keks." Während des Hype um SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hätten die Grünen "hyperventiliert, denn die wollen um jeden Preis regieren". Schulz habe "nicht geliefert", sagte Bartsch.

"Die SPD ist in ihrem Mut zur Veränderung sogar noch hinter die Ära Peer Steinbrück zurückgefallen." Wenn "am Ende als Korrektur an der Agenda nicht mehr als ein Arbeitslosengeld Q herauskommt, das Älteren ein bisschen Schonfrist gibt, bevor sie in Hartz IV rutschen, dann ist das ein Witz", sagte Bartsch. Über die AfD sagte der Linke-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, sie sei "außer Kontrolle geraten, es wird immer noch eins draufgelegt. Da hat Herr Gauland von Steve Bannon gelernt."

Der AfD-Spitzenkandidat habe vieles mit dem ehemaligen Berater von US-Präsident Donald Trump gemein: "Die Agitation mit dem Ressentiment. Die Brutalität der Sprache. Was Gauland mit Staatsministerin Özoguz gemacht hat, ist dafür das beste Beispiel", so Bartsch. "Er hat sich eine Politikerin rausgesucht, die zu Recht umstritten ist und wo er wusste, wenn er sie angreift, gibt es Widerhall. Dazu benutzt er eine widerwärtige Wortwahl, die Abscheu hervorruft. So schafft er, dass sich alle demokratischen Vertreter mit Frau Özoguz solidarisieren und die AfD als einzige Partei dasteht, die sich traut, Kritik zu äußern."

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Alle Informationen zur Bundestagswahl 2017 und Interviews mit den Kölner Direktkandidaten finden Sie hier im Bundestagswahl Spezial von report-K >

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Das Spezial von report-K, Internetzeitung Köln mit den Themen, Nachrichten, Interviews und Meldungen zur Bundestagswahl 2017

Das Bundestagsspezial

Mit dem Wahlabend endet das Bundestagswahl-Spezial von report-K. Die weitere Berichterstattung ab 25. September finden Sie wie gewohnt in den Rubriken Politik Deutschland oder Politik Köln.

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Report-K begleitete mehrere Veranstaltungen zur Bundestagswahl im Livestream, die Sie hier noch einmal nachsehen können:

Der Wahlabend im Kölner Rathaus

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SPD-Wahlkundgebung auf dem Kölner Heumarkt

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SPD-Townhall-Meeting mit Heiko Maas

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Report-K interviewte die Kölner Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017

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Die Kölner Direktkandidaten nach Wahlkreisen

Basisinfo: So wählt Köln

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Am 24. September wählen über 731.000 Kölnerinnen und Kölner die Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages in vier Wahlkreisen. Es gibt 800 Urnenstimmbezirke in 245 Wahlgebäuden von denen 83 Prozent aller Wahlräume rollstuhlgerecht sind und 245 Briefwahlstimmbezirke.

Erststimme: In den Wahlkreisen Köln I bis III treten Kandidaten der Parteien CDU, SPD, GRÜNE, DIE LINKE, FDP, AfD, Die PARTEI, MLPD und in Köln IV die Parteien CDU, SPD, GRÜNE, DIE LINKE, FDP, AfD, Die PARTEI, MLPD sowie der Einzelbewerber Daniel Werner an.

Zweitstimme: In NRW sind 23 Landeslisten mit 615 Bewerbern zugelassen.

Wahlhelfer in Köln: 6.500

Vier Kölner Wahlkreise

Wahlkreis 93 - Köln I
Stadtbezirke Porz und Kalk und vom Stadtbezirk Innenstadt die Stadtteile Deutz, Altstadt/Nord sowie Neustadt/Nord

Wahlkreis 94 - Köln II
Stadtbezirke Lindenthal und Rodenkirchen und vom Stadtbezirk Innenstadt die Stadtteile Altstadt/Süd sowie Neustadt/Süd

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Wahlkreis 101 - Leverkusen-Köln IV
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