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40. Grünen-Geburtstag: Ströbele lobt und tadelt Partei

Berlin | Der langjährige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Christian Ströbele, hat die Partei angesichts ihres 40. Geburtstages, den sie an diesem Freitag feiert, gelobt und getadelt. "Mit ihren Forderungen zum Umweltschutz sind die Grünen ein Erfolgsprojekt", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). Wer sich ökologisch engagiert habe, sei früher "nur belächelt und verhöhnt" worden.

Man habe "verächtlich" von "Müsli-Fressern" gesprochen. Heute gebe es Müsli in jedem Hotel. Im gesellschaftspolitischen Bereich, so Ströbele, sei das, was die Grünen einst gefordert hätten, inzwischen weitgehend Realität.

"Als ich studiert habe, war der uneheliche Vater eines Kindes mit dem Kind offiziell nicht verwandt. Der hatte nur die Aufgabe, Geld zu bezahlen. Heute hat er dieselben Rechte wie die Mutter. Von den Fortschritten bei der Akzeptanz homosexueller Gemeinschaften brauchen wir gar nicht zu reden." Das von 1998 bis 2005 amtierende rot-grüne Bündnis habe da viel bewegt. Ströbele fügte jedoch hinzu: "Auch auf uns färbte der Politikbetrieb ab. Das wurde besonders deutlich in der rot-grünen Zeit." Wenn man etwas gegen die Kriege im Kosovo und Afghanistan oder gegen Hartz IV gesagt habe, "dann wurde das nicht besonders gerne gesehen". In der mutmaßlich nächsten Regierung mit grüner Beteiligung habe die Partei "eine große Verantwortung, dass das reale Politik wird, was wir jetzt so berechtigt fordern. Wenn etwas nicht gleich klappt, müssen wir erklären, warum. Sonst verlieren wir Glaubwürdigkeit, wie heute die anderen Parteien." Überhaupt seien die Grünen "ein bisschen das geworden, was wir eigentlich nicht wollten - so wie die etablierten Parteien. Das bedauere ich. Zu viel Anpassung ist nicht der richtige Weg."

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