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Abgeordnete sprechen mehr über Flüchtlinge als über Digitalisierung

Berlin | Das Thema Digitalisierung spielt in den Bundestagsdebatten der aktuellen Legislaturperiode bislang eher eine untergeordnete Rolle. Das geht aus einer Analyse des Weiterbildungsunternehmens WBS hervor, über die das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. Demnach haben die 709 Parlamentarier die Digitalisierung seit dem 24. Oktober 2017 insgesamt 2.259 mal direkt angesprochen.

Im selben Zeitraum fielen die Begriffe "Flüchtling" und "Migrant" mehr als 3.600 mal. Die Oppositionsparteien im Bundestag thematisierten die Digitalisierung häufiger als die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD. Wortführerin war die FDP: Die meisten Beiträge (583) stammten von Abgeordneten der Freien Demokraten.

Dahinter folgen CDU und Grüne. Am seltensten wurde das Thema von den Linken (185), der AfD (116) und der CSU (100) angesprochen. "Digitalisierung muss das Top-Thema in Deutschland sein. Nicht nur in unserer Gesellschaft, in der Wirtschaft, an den Schulen und im Ehrenamt, sondern ganz besonders in der Herzkammer unserer Demokratie, im Deutschen Bundestag", sagte die Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CSU), dem Focus. Für die Auswertung hatte WBS Plenarprotokolle, kleine Anfragen und Social-Media-Beiträge der Abgeordneten untersucht.

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