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Anschlag auf Bürgerbüro: SPD-Politiker Diaby für mehr Solidarität

Berlin | Nach dem Anschlag auf das Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby in Halle (Saale) hat der SPD-Politiker zu mehr Solidarität und Respekt in der Gesellschaft aufgerufen. Die Zuschriften mit Bekundungen der Anteilnahme, die er am Mittwoch erhalten habe und die den Anschlag verurteilten, bestätigtem ihm, dass die "überwältigende Mehrheit der Menschen" eine "offene und solidarische Gesellschaft" wolle, sagte Diaby am Donnerstag im Bundestag. Man lebe "nicht in einem Zeitalter des Zorns, sondern der Solidarität und des Mitgefühls".

Man müsse sich gegenseitig unterstützen. Das bedeute Respekt für alle Menschen, "die vor Ort und im Alltag das Land am laufen halten", so der SPD-Politiker weiter. Dazu gehöre unter anderem die Arbeit in Krankenhäusern, Beratungsstellen, Bahnhofsmissionen, bei der Polizei, beim Technischen Hilfswerk (THW), bei der Feuerwehr und in der Kommunalpolitik.

Die Demokraten stellten die "überwiegende Mehrheit in diesem Land" und es sei wichtig, "dass wir die Demokratie verteidigen. Wir alle können dazu etwas beitragen, jeden Tag", sagte Diaby. Am Mittwochmorgen waren an dem Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten in Halle (Saale) Einschusslöcher entdeckt worden.

Eine Büroscheibe mit seinem Konterfei weise "mehrere Einschusslöcher auf", teilte Diaby am Mittwoch über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Polizei und der Staatsschutz ermittelten, hieß es. Der SPD-Politiker war zuvor immer wieder Ziel rassistischer Angriffe.

Diaby ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Der promovierte Chemiker und Geoökologe stammt aus dem Senegal und lebt seit 1985 in Deutschland.

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