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Screenshot von Annalena Baerbock bei einer Pressekonferenz am 19. April.

Baerbock: Plagiatsjäger erhebt neue Vorwürfe

Berlin | Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sieht sich neuen Vorwürfen des als "Plagiatsjäger" bekannt gewordenen österreichischen Wissenschaftlers Stefan Weber ausgesetzt.

Der wirft Baerbock vor, in ihrem erst letzte Woche veröffentlichten Buch "Jetzt - Wie wir unser Land erneuern" mehrere Textstellen aus anderen Publikationen ohne Quellennachweis übernommen zu haben. Er listet mindestens fünf Textstellen auf, die zum Teil mit nur unwesentlichen Änderungen von anderen Autoren stammen sollen, darunter auch aus Wikipedia.

"Zahlreiche Sätze und Absätze wurden überdies das gesamte Buch hinweg fast wörtlich aus dem Parteiprogramm der Grünen übernommen", schreibt Weber. Der Wissenschaftler hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Vorwürfe gegen zumeist österreichische Politiker erhoben, die in mehreren Fällen zum Entzug von Doktorgraden oder Rücktritten führten. In manchen Fällen, wie dem des früheren deutschen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU), konnten sich die Angeschuldigten aber gegen die Vorwürfe wehren und erlitten schließlich keine Konsequenzen.

Weber hatte auch Baerbock schon vor einigen Wochen wegen mutmaßlichen Fehlern in ihrem Lebenslauf angegriffen. Dieser wurde daraufhin mehrfach geändert. Der Forderung, ihre Masterarbeit zu veröffentlichen, kam Baerbock nicht nach.

Die Grünen haben nach Angaben von "Spiegel Online" ein Statement des Medienanwaltes Christian Schertz zu den Vorwürfen gegen Annalena Baerbock verschickt: "Ich kann nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen, da es sich bei den wenigen in Bezug genommenen Passagen um nichts anderes handelt als um die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sowie politischer Ansichten."

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